Zielgruppenmarketing und Kostenentwicklung

Sommerfeld AG stellt Golfmarktbericht 2022 vor

 

Seit mehreren Jahren gibt die Sommerfeld AG den Dr. Falk Billion erarbeiteten Golfmarktbericht heraus. Der Sachverständige analysiert darin die Entwicklung der Zahlen des deutschen Golfmarkts sowie der europäischen Nachbarländer. Betreiber von Golfanlagen können diese Auswertungen ebenso für ihre Zwecke nutzen wie etwa die Vorstände von Golfclubs. Um daraus resultierende Entscheidungen gegenüber ihren Mitgliedern einfacher erläutern zu können, stellt die Sommerfeld AG den Golfmarktbericht allen interessierten Golferinnen und Golfern kostenlos auf ihrer Homepage zum Download zur Verfügung.

In den Ausgaben der vergangenen Jahre wurden unter anderem Themen wie „Allgemeines Marketing” (durch das Bildungsinstitut IST aus Düsseldorf) und „Golf und Gesundheit“ beleuchtet. Die zentralen Themen des diesjährigen Reports wurden durch eine von der Sommerfeld AG durchgeführte Umfrage ermittelt. So geht es hier neben den genannten Analysen insbesondere um Fragen des Zielgruppenmarketings sowie die Kostenentwicklung der zurückliegenden fünf Jahre.

Den aktuellen Golfmarktbericht Deutschland 2022 stellt Dr. Falk Billion am 7. April in einem Webinar vor. Beginn ist um 16 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich unter diesem Link an: www.ist.de/golfmarkt2022.

Schluss mit zu starker Bodenverdichtung

GLK 90 – eine weitere Eigenentwicklung aus dem Hause Sommerfeld

 

Plitsch platsch – das Wasser spritzte auf, als wenn man über einen überdimensionalen nassen Schwamm gelaufen wäre. Äußerst unangenehm und eine echte Spaß- und Spielbremse für jeden Golfer. Der Boden, genauer gesagt seine oberste Schicht, hatte sich regelrecht vollgesogen, als es in den letzten Tagen kräftig und anhaltend regnete.

Eigentlich sollte das kein Problem darstellen. Aber weil das Erdreich viel zu stark verdichtet war, konnte das Wasser nicht so wie gewünscht ablaufen. Ein echtes Ärgernis. Tags darauf waren Teile des Platzes nicht mehr bespielbar. Das auf keinem Golfplatz der Welt gern gesehene Schild mit der Aufschrift „Wegen Nässe geschlossen“ stand darauf.

Übeltäter sind in solchen Fällen häufig abgestorbene Pflanzenreste und Wurzeln, die sich zu einer undurchdringlichen Filzschicht verwoben haben. In der Folge gerät das Verhältnis von Luft, Wasser und Nährstoffen im Boden aus dem Gleichgewicht. Häufig ist zudem der Boden verdichtet, sodass es neuen Wurzeln nicht gelingt, tief in die Erde zu wachsen. Stattdessen breiten sie sich lediglich im oberen Bereich aus.

Glücklicherweise hält das „System Sommerfeld“ eine Lösung bereit. Mit seiner Hilfe werden Greenkeeper in die Lage versetzt, die Qualität einer Golfanlage zu sichern. Das Schreckgespenst der zu stark verdichteten Böden lässt sich mit einer Eigenentwicklung aus dem Hause Sommerfeld vertreiben: der GLK 90.

Als Ghostbuster hat Florian Clute, Fachbereichsleiter Golfplatzbau und Renovation bei der Sommerfeld AG, erstmals vor etwa drei Jahren Bekanntschaft mit der GLK 90 gemacht. „Ich war schon da sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, erinnert er sich noch gut an die ersten Einsätze. Nach der genauen Funktionsweise des Tiefenlockerers gefragt, kommt seine Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Sie ist denkbar einfach!“

Tatsächlich zieht das Gerät mit seinen scharfen Messern ein Netzwerk von Drain-Schlitzen in den Boden, perforiert ihn gewissermaßen. Die maximale Schlitztiefe liegt bei 55 Zentimetern. Die Zinken können also mehr als einen halben Meter in den Boden eindringen. Und ja, weniger geht selbstverständlich auch. Beispielsweise wenn Beregnungsleitungen im Boden liegen. Sie dürfen schließlich nicht beschädigt werden. Aber keine Sorge: Flexibilität und individuelle Lösungen sind zwei der großen Vorzüge des Systems Sommerfeld.

„Wir können mit der GLK 90 so gut wie jeden Boden aufarbeiten“, versichert Florian Clute. Lediglich eine Ausnahme gebe es, fügt er hinzu: felsigen Untergrund. Hier würde die Maschine jedes Steinchen nach oben katapultieren und am Ende sogar die Grasnarbe ruinieren. Grundsätzlich aber wird durch das Schlitzen das Erdreich nachhaltig gelockert. In die dabei entstandenen Rillen kann bei Bedarf Kies eingefüllt werden. So lässt sich das Wasser in Sammeldrainagen ableiten. Die zwölf Zentimeter auseinander liegenden Schlitze wachsen später von selbst wieder zu.

Die Sommerfeld AG hat zurzeit drei Tiefenlockerer vom Typ GLK 90 im Maschinenpark. Sie kamen zuletzt etwa auf der Anlage des Golf-Clubs Hof Hausen vor der Sonne im hessischen Hofheim und beim Golfclub Der Lüderich in Overath bei Köln zum Einsatz. Zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Das Schild „Wegen Nässe geschlossen“ konnte im Lager bleiben.

Weniger ist mehr

Die Bunker in Hof Hausen vor der Sonne wurden saniert

 

Golfplatzdesign ist ein Kapitel für sich. Vor Jahrzehnten angelegte Plätze sind heute in der Regel nicht mehr zeitgemäß und benötigen eine Auffrischung. Ein Beispiel dafür ist die Anlage des Golfclubs Hof Hausen vor der Sonne in Hofheim. „Da gab es zu viele und zu große Bunker“, berichtet Sommerfeld-Experte Florian Clute. Der erfahrene Golfplatzarchitekt Dr. Hendrik Hilgert, Gründer und Geschäftsführer des Planungsbüros Infinite Variety Golf Deutschland, sorgte für einen kompletten Neuaufbau.

So wurde nach der Devise „weniger ist mehr“ in zwei Arbeitsschritten die Anzahl der Bunker deutlich verringert. „Wir haben viele davon geschlossen, jetzt gibt es hier noch 47 – und die sind auch ein bisschen kleiner“, rechnet Florian Clute vor. Und die Sache hat noch einen positiven Nebeneffekt: Die gesparte Zeit für die Pflege der Bunker kann anderweitig eingesetzt werden.

Außerdem wurden die Bunker optisch deutlich sichtbarer gestaltet und für niedrige „Handicapper“ spielrelevanter gemacht.

„Alles in allem eine runde Sache“, freut sich Mark Niendorf über den erfolgreichen Abschluss der Sanierungsmaßnahmen.

Entwässerung der Grüns

Micro Drain – eine Eigenentwicklung aus dem Hause Sommerfeld

 

Der Golfplatzbau orientiert sich an den Richtlinien der United States Golf Association (USGA) oder den Vorgaben der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. Dort, wo das nicht der Fall ist, kann es immer wieder zu massiven Problemen kommen. Eines davon wird insbesondere nach Regenschauern überdeutlich und erschwert die Nutzung einer Anlage erheblich: die starke Durchnässung der Grüns. Lässt sich das Oberflächenwasser nicht wie gewünscht abführen, sind die Folgen weitreichend. Die Grüns weichen auf und werden empfänglich für Krankheiten. Staunässe sorgt etwa für Wurzelfäule, Schneeschimmel- oder Schwarzalgenbefall.

Was ist zu tun? Eine Möglichkeit besteht darin, in Mitleidenschaft gezogene Grüns komplett neu und entsprechend der USGA- oder FLL-Normen aufzubauen. Das ist in der Regel allerdings mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden, kostspielig und lässt eine erneute Nutzung erst nach bis zu sechs Monaten zu. Abhilfe schafft eine von der Sommerfeld AG entwickelte und deutlich günstigere Alternative: Micro Drain.

Das Verfahren ist Teil des „Systems Sommerfeld“, das den Golfanlagen-Verantwortlichen hilft, die Platzqualität kontinuierlich zu sichern beziehungsweise sogar noch zu steigern. Durch den Einsatz von Micro Drain wird sichergestellt, dass Oberflächen- und Sickerwasser rasch abgeleitet wird. Angesichts der infolge des Klimawandels stetig zunehmenden Starkregenfälle ist das besonders wichtig für den Erhalt einer Anlage. Die Maßnahme hilft vor allem Anlagen älterer Bauweise, die mit Entwässerungsproblemen zu kämpfen haben, spielbar zu bleiben, und gilt als äußerst effizient.

Und so funktioniert die Sache: In einem ersten Schritt lockern Tiefenmeißel die Oberfläche des Grüns bis zu einer Tiefe von etwa 35 Zentimetern auf. In den dabei entstehenden Schlitzen wird in regelmäßigen Abständen ein sogenanntes Drain-Band aus einem nicht verrottenden Kunststoffgewebe verlegt. Die Schlitze werden mit getrocknetem Quarzsand aufgefüllt. Dank dieser Eigenentwicklung wird das überschüssige Wasser in eine Fangdrainage abgeleitet. Von dort aus nimmt es seinen Weg in Randbereiche des Platzes, wo es keinen weiteren Schaden anrichten kann. „Und das Beste: Nach rund zwei Wochen ist das Grün wieder bespielbar“, sagt Florian Clute, Fachbereichsleiter Golfplatzbau und Renovation bei der Sommerfeld AG.

Die ersten Ideen zu Micro Drain stammen bereits aus dem Jahr 2000. Das Verfahren wurde seitdem fortwährend weiterentwickelt und kommt nach Angaben Clutes inzwischen mehrmals im Jahr zum Einsatz. Die Resonanz der Platzverantwortlichen fällt dabei durchweg positiv aus. So stellte etwa ein Clubpräsident fest: „Man kann nun wirklich einen Eimer unter den Drainageausgang stellen und sehen, wie erfolgreich die Maßnahme funktioniert.“ Anerkennend fügte er hinzu: „Beeinträchtigungen des Spielbetriebs gehören nunmehr an diesen Stellen der Vergangenheit an.“ Von dem im Voralpenland gelegenen Golfclub St. Eurach hieß es, das per Micro Drain behandelte Grün sei inzwischen „das Beste der gesamten Anlage“.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Rechnung geht auf. Micro Drain bietet drei wesentliche Vorteile bei der Behebung von Entwässerungsproblemen. Das Verfahren ist kostengünstiger als ein Neuaufbau des Grüns. Dieses kann nach relativ kurzer Zeit wieder bespielt werden und weist nach der Behandlung die gleichen Eigenschaften wie zuvor auf.

 

Gezielte Bodenbelüftung

Der Schlitzlockerer – eine Eigenentwicklung aus dem Hause Sommerfeld

 

Grünflächen auf Sport- und Golfplätzen müssen übers Jahr extremen Belastungen standhalten. Damit der Boden trotzdem seine funktionellen Eigenschaften behält, sorgt die Sommerfeld AG für eine gute Bodenbelüftung. Für eine professionelle Aerifizierung ist nicht nur langjährige Erfahrung vonnöten, sondern auch das richtige Gerät. Unser ausführlicher regenerationstechnischer Maßnahmenkatalog umfasst die unterschiedlichsten Vorgehensweisen zur Bodenlockerung, doch nicht jede ist für alle Verdichtungsfälle des Untergrunds gleichermaßen geeignet. Deshalb tüftelte die Sommerfeld AG schon früh an einer Reihe von Gerätschaften. Für Belüftungsarbeiten bis 13 Zentimeter wurde schon vor etlichen Jahren der „Schlitzlockerer“ entwickelt, der bis heute eingesetzt wird.

Auf frequentierten Spielbahnen kommt es regelmäßig zu Bodenverdichtungen. Zudem bildet sich Filz durch liegenbleibende Biomasse. Der Schlitzlockerer durchsticht den Filz und der eingearbeitete Sand sorgt für eine Lockerung und Abmagerung des Bodens.

Seine Funktionsweise ist schnell erklärt: Zwei Reihen hintereinander gelagerte Sternscheiben laufen über den Boden und bilden dabei konische Taschen im Untergrund. Dank des im Gerät verbauten Rüttelmechanismus entsteht eine Unwucht, durch die die Meißel in den Boden gedrückt werden. Die Taschen werden durch die Vibration vergrößert. Im Anschluss wird Sand auf der Fläche ausgebracht und in die Taschen geschleppt. Das Absanden der Fläche sorgt schließlich für eine luft- und wasserdurchlässigere Beschaffenheit des Bodens.

Getreu dem Leitsatz „Jede Sportrasenfläche ist so gut wie ihre Grasnarbe“ bedarf es einer gezielten Pflege des frequentierten Untergrunds, damit die intensive Nutzung nicht zu einer langfristigen Schädigung des Bodens führt. Lockerungsarbeiten sind aber nicht gleich Lockerungsarbeiten. Anders als etwa in der Landwirtschaft arbeiten wir auf sportlich genutzten Grünflächen auf einer bereits bestehenden Grasnarbe, die es unter allen Umständen zu erhalten gilt. Die Maßnahmen müssen deutlich sensibler erfolgen, damit der Rasen nicht beschädigt wird und zügig wieder bespielbar ist.

Wie oft Lockerungsarbeiten notwendig sind, hängt stark von der Beschaffenheit des Bodens ab. Je bindiger der Boden, z.B. durch einen hohen Schluff- oder Lehmanteil, desto mehr neigt er bei hoher Frequentierung zur Verdichtung. Vor allem Fairways sind betroffen. Die Grüns werden nach Normen der United States Golf Association (USGA) und der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) technisch aufgebaut und bestehen somit aus verschiedenen, besonders durchlässigen Schichten, die Belüftung und Wasserablauf von vornherein sicherstellen.

Seit der Entwicklung des Prototyps haben wir den Schlitzlockerer und unsere weiteren Aerifizierungsgeräte fortlaufend an Lernprozesse angepasst und mit den neuesten technischen Möglichkeiten weiterentwickelt. Es gibt am Markt viele unterschiedliche Geräte. Die Kunst ist es, zu wissen, welches System bei welcher Bodenbeschaffenheit eingesetzt werden sollte. Die Sommerfeld AG hat eine Reihe von Systemen selbst entwickelt und kennt diese somit in- und auswendig. Dennoch ist es unerlässlich, sich vor dem Einsatz einer Sondermaßnahme in einer persönlichen Begehung ein Bild vor Ort zu verschaffen und dann in Absprache mit dem Platzbetreiber zu entscheiden, mit welchem Gerät sich der größtmögliche Effekt erzielen lässt.

Fördergeld suchen, finden – und investieren

Es kann sich für Golfclubs massiv lohnen, sich mit Förderprogrammen zu befassen

Wer Verantwortung in einem Golfclub trägt, kennt die Zwickmühle: Die Qualität der Anlage muss mit Investitionen stetig gehalten oder optimiert werden, gleichzeitig setzt das Budget aber (enge) Grenzen. Der Ausweg? Gegebenenfalls Fördergeld! „Denn finanzielle Hilfestellungen gibt es durchaus – man muss sie manchmal nur etwas suchen“, sagt Frederik von der Heyden aus dem
Sommerfeld-Vertriebsteam. Förderprogramme werden von verschiedener Seite aufgelegt: Eine erste Anlaufstelle bilden häufig die jeweiligen Landessportbünde sowie der Deutsche
Olympische Sportbund (DSOB).

Auch gemeinnützige Stiftungen können Ansprechpartner sein. Ebenso hat die Idee des Crowdfunding bereits funktioniert
etwa in München, wo mit einer„Schwarmfinanzierung“ die 9-Loch-Anlage „GolfCity München Puchheim“ realisiert wurde. „Zwar wird nicht jede Förderung im Einzelfall möglich sein“, so von der Heyen. Und da die Regeln im föderalen Deutschland von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind, könne auch kein Weg X skizziert werden, der letztlich zum Erfolg – sprich zur Förderung führt.

„Doch wer erst einmal startet, findet häufig genug Optionen oder Konzepte, mit denen sich zumindest ein Teil der anfallenden Investition decken lässt.“ Das hat zum Beispiel im Golf Club Salzgitter geklappt, der eine fünfstellige Fördersumme dazu nutzte, die Sommerfeld AG mit der Sanierung eines „Problemgrüns“ zu betrauen. Oder im Golfclub Gifhorn, für den die SAG drei Bahnen umgestaltet sowie Bunker und Abschläge renoviert hat. Und auch der Golfclub Ravensberger Land hat sich erfolgreich um finanzielle Unterstützung bemüht: Mit dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ förderte das Land Nordrhein-Westfalen den Club mit gut 85.000 Euro, hinzu kamen 15.000 Euro vom Kreis Herford. „Ein Teil davon wurde verwendet, damit wir
Abschläge begradigen und die Entwässerung optimieren konnten“, berichtet Florian Clute, Sommerfeld-Bereichsleiter Golfplatzbau.

„Der Weg zur Förderung war gar nicht so weit“, berichtet Wilfried Anter, Schatzmeister des Clubs. Nach Vorgesprächen mit dem regionalen Sportbund habe man Unterlagen wie Pachtverträge oder Kostenvoranschläge für die geplanten Maßnahmen beim Förderportal des Landessportbundes einreichen müssen. Zudem habe eine tatkräftige Seniorengruppe aus dem Club sich bereit erklärt, die geforderten 30 % Eigenarbeit zu erledigen. „Und dann kam auch schon der Bescheid, dass Fördergeld fließt – was uns bei der Modernisierung der Anlage natürlich extrem geholfen hat.“

Anter schätzt den Gesamtaufwand für Recherche und Büroarbeiten rund um den Förderantrag auf ca. 40 Stunden – was bei einer Zahlung von 100.000 Euro wahrlich kein schlechter Stundenlohn ist.

Hier finden Sie zahlreiche Links mit Adressen und Ansprechpartnern, bei denen Sie sich informieren können:

Baden-Würtemberg:
https://www.wlsb.de/zuschuesse-foerderung-landesjugendplan/sportstaettenbau

Bayern:
https://www.blsv.de/fileadmin/user_upload/pdf/sportstaettenbau/Auszug_Sportfoerderrichtlin_Bayern_2017_zstz2019.pdf

Berlin:
https://lsb-berlin.net/angebote/verbands-und-vereinsberatung/finanzen-buchfuehrung/foerderprogramme-fuer-sportvereine/

Brandenburg:
https://lsb-brandenburg.de/lsb/sportfoerderungen/

Bremen:
https://www.sportamt.bremen.de/sixcms/media.php/13/Stiftungsverzeichnis.Stand.pdf

Hamburg:
https://www.hamburger-sportbund.de/themen/sportf%c3%b6rderung

Hessen:
https://innen.hessen.de/sport/sportstaettenbau

Mecklenburg-Vorpommern:
https://www.lsb-mv.de/sportfoerderung/foerderung-von-baumassnahmen-an-vereinssportanlagen/

Niedersachsen:
https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/themen/sport_kultur_soziales/sport/sportstatten/sportstaetten-notwendige-infrastruktur-fuer-den-sport-62793.html oder
https://ssb-oldenburg.de/wp-content/uploads/2018/06/2017-11_Foerderprogramme_Sportsta%CC%88ttenbau-U%CC%88bersicht.pdf?v=1529616079

Nordrhein-Westfalen:
https://www.lsb.nrw/unsere-themen/sportraeume-umwelt/

Rheinland-Pfalz:
https://www.lsb-rlp.de/beratung-foerderung/foerderung-zuschuss/goldener-plan-des-landes-rheinland-pfalz

Saarland:
https://www.lsvs.de/fileadmin/user_upload/LSVS/Vereinsservice/PDFs/Downloads/Informationsblaetter/0016_zuschussmoeglichkeiten_fuer_vereine.pdf

Sachsen:
https://www.sport-fuer-sachsen.de/de/sportstaetten-umwelt/sportstaettenbau-foerderung/ oder https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-planen-kommunale-investitionen/sportst%C3%A4ttenf%C3%B6rderung.pdf

Sachsen-Anhalt:
http://www.lsb-sachsen-anhalt.de/2015/o.red/theme/files/datei/1541435300-FlyerSportinfrastruktur.pdf

Schleswig-Holstein:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/S/sport/SportstaettenfoerderRili.html

Thüringen:
http://www.thueringen-sport.de/unsere-themen/sportstaettenbaufoerderung/?L=0

Lotto:
https://www.lotto-sport-stiftung.de/foerdermoeglichkeiten/

DOSB:
https://cdn.dosb.de/user_upload/Sportstaetten-Umwelt/2020-08-29_DOSB_Foerderprogramme-Sport_A3.pdf

Schluss mit Kahlstellen und nassen Füßen

Drainage & Co. – die große Bedeutung einer funktionalen Entwässerung

Welcher Golfer oder Golfanlagen-Verantwortliche kennt den Anblick nicht:
stauendes Oberflächenwasser, eine plastische Bodenkonsistenz, Kahlstellen, eine dünne Grasnarbe, Fahrspuren, Unebenheiten in Verbindung mit Skalpierungen. Alles unschön und ärgerlich. Doch immerhin ist meist schnell analysiert, wie diese Schadbilder vermieden werden können: Durch eine einwandfreie Ableitung von Oberflächen- und Sickerwasser – denn diese ist auf Sportrasenflächen eine wichtige Voraussetzung für ein nachhaltiges und gesundes Gräser-Wachstum.

Ein Blick unter die Grasnarbe zeigt, woran das liegt: Im Laufe der Jahre können sich durch den Spielbetrieb Bodenverdichtungenbilden, die den Anteil der drainfähigen Grobporen mindern bzw. den Anteil der Mikroporen erhöhen, die kein oder nur sehr geringe vertikale Wasserbewegungen zulassen. Es kommt zu Staunässebildung, Wuchsdepressionen sowie mittelfristig zu vermehrter Filzbildung. Der Rasenfilz schränkt die horizontale Wasserbewegung und somit die Versorgung der Gräser-Wurzeln mit Sauerstoff und Nährstoffen gravierend ein. Zudem reichern sich im Rasenfilz phytopathogene Krankheitserreger an, die die geschwächten Gräser zusätzlich befallen können. Häufige Begleiterscheinungen dieser Negativspirale: ein starker Moosund Algenbefall beim Rasen – sowie Rutsch-Gefahr und nasse Füße bei den Golfern.

Damit es so weit nicht kommt, hat die Sommerfeld AG mit seiner über 40-jährigen Expertise im Drainbereich ein breitgefächertes Equipment aufgebaut. Es umfasst zahlreiche Maßnahmen, die sich auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ausrichten lassen – inkl. selbstentwickelter Spezialgeräte. Eine GPS-gesteuerte Fräse ermöglicht etwa die Grabenerstellung und den Drainagen-Einzug mit einer Genauigkeit von bis zu einem Zentimeter. Auf den Grüns und Fairways entfalten die Systeme „Micro Drain“, „GLK 90“ oder „LWT 40“ große Wirkung. In den meisten Fällen ist es mit diesen Maßnahmen und Geräten möglich, einen aufwändigen Neuaufbau des Untergrunds zu verhindern und somit Spielausfälle sowie sehr hohe Kosten zu vermeiden.

Um die langfristige Funktionalität eines Entwässerungskonzepts sicherzustellen, ist die Pflege der Systeme sowie eine regelmäßige Lockerung des Bodens essenziell. Der Grund: Bei Sauerstoffmangel herrschen im Boden wasserlösliche und sehr bewegliche zweiwertige Eisenverbindungen. Bei einer Drainung und somit Durchlüftung wird dieses mobile Eisen in dreiwertiges Eisenhydroxid ausgeflockt (oxidiert). Das führt zur sogenannten Verokkerung – und die kann die wasserführenden Schlitze einer Drainage, die Ummantelungen, ja sogar die Porenräume in Drainpackungen verschließen und somit die Effektivität eine Drainung stark beeinträchtigten.
Zu einem guten Entwässerungskonzept zählen daher effektive Spülmöglichkeiten durch Spülschächte und Stutzen. Wichtig sind darüber hinaus die regelmäßige Kontrolle sowie das Freimachen von Ausläufen (Froschklappen). Hat ein Golfclub all das im Griff, lassen sich die eingangs beschriebenen Schadbilder vermeiden – ebenso wie die Rutschgefahr und die nassen Füße der Aktiven.

Weitere Informationen zur Entwässerung und zu Drainagesystemen finden Sie im Bereich Golfplatzrenovation

 

Mulchen gegen den Wildwuchs am Teich

Sommerfeld AG setzt an Wasserflächen speziellen Mulcher ein

Sowohl spieltechnisch als auch optisch sind Wasserflächen wichtig für eine Golfanlage. Allerdings bringen sie einen hohen
Pflegeaufwand mit sich, da es an Teichrändern im Laufe eines Jahres bzw. über die Jahre zu einem hohen Wildwuchs kommen kann. Dieses schleichende Zuwuchern hat zur Folge, dass die Großzügigkeit der Bahnen verloren geht, Bälle unau ndbar sind oder die Rasenqualität im Umkreis durch fehlende Lu zirkulation und höhere Lu feuchtigkeit sinkt. Zudem drohen hohe Kosten, da ab einer bestimmten Stammdicke im Inneren des Wildwuchses nur noch aufwändig per Hand geschnitten werden kann.

Also lieber auf Wasserflächen verzichten? Natürlich nicht! Die Lösung für die Probleme an Teichen besteht in regelmäßigem Mulchen. Die Sommerfeld AG setzt dabei einen speziellen Mulcher ein, mit dem die
Böschungen jährlich von dem sich sehr schnell etablierenden Schilf, „Fluggehölz“ oder rasch wieder nachwachsenden Buschbeständen befreit werden können. Regelmäßig eingesetzt, spart dieses Gerät viel Pflegezeit und damit Geld – und ermöglicht vor allem ansehnliche Teichböschungen.

 

Champions-League-Rasen für Zweitligisten

SAG installiert neue Entwässerung im Stadion des VfL Osnabrück

Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück hat in der vergangenen Saison die Klasse gehalten im Gegensatz zu einem Teil des Rasens im heimischen Stadion. Da Drainagerohre vor der Südtribüne nicht mehr arbeiteten, bildete sich direkt über den Drainagen eine Ockerschicht, durch die das Wasser nicht mehr einsickern konnte. Folge: Der Platz war an dieser Stelle nicht mehr bespielbar. Erschwerend kam hinzu, dass die Rasenheizung in 20 Zentimetern Tiefe liegt und somit die Drainschicht nicht einfach ausgetauscht werden konnte.

Diese Herausforderung löste die herbeigerufene Sommerfeld AG, indem auf der 1.700 Quadratmeter großen Fläche per Grabenfräse Schlitzdrainagen längs und quer eingezogen wurden und zwar direkt bis in die Drainschicht, um eine Verzahnung herzustellen. Nach der Verfüllung mit Kies und in Kombination mit einem neuen Drainsammler am Spielfeldrand funktioniert die Entwässerung nun wieder einwandfrei.

Die gesamte Maßnahme wurde in der Sommerpause umgesetzt – so dass der Ball im ersten VfL-Heimspiel der neuen Zweitliga-Saison gegen Hannover 96 wieder ungehindert übers Spielfeld rollen und die ersten Punkte erfolgreich eingesammelt werden konnten.

 

Rechnung geht auf

Interview mit Phil Stolle, Geschäftsführer der Ammerland Golf-Resort Bad Zwischenahn GmbH & Co. KG

Herr Stolle, braun ist wohl eher nicht Ihre Lieblingsfarbe?
Nein, und nach dem Sommer 2018 mit all den braunen Stellen schon gar nicht. Mangelnder Niederschlag und Hitze haben den Fairways enorm zugesetzt. Als die Temperaturen bereits im Frühling wieder rasant geklettert sind, haben wir daher spontan entschieden, mit Sommerfeld eine komplett neue Fairway-Beregnung zu realisieren.

Zeigen sich bereits Erfolge?
Ja, aus Braun wird Grün. Und vor allem können wir uns nachhaltig daran machen, die geschädigten Flächen auf den Fairways auszubessern. Nächste oder spätestens übernächste Saison wird sich der volle Erfolg dieser Maßnahme zeigen.

Haben die Mitglieder den langfristigen Nutzen gesehen oder gab es Kritik?
Zum einen ging das von Sommerfeld angewandte bodenschonende Einpflug-Verfahren zügig. Sieben Wochen für das Aufschlitzen des Bodens samt der Verlegung von Rohren und Kabeln in 60 Zentimetern Tiefe und das Anwalzen bzw. Verschließen auf allen 18 Bahnen – das passt. Zumal im Schnitt baubedingt nur ein oder zwei Bahnen zeitgleich nicht bespielbar waren. Zum anderen haben wir tagesaktuell informiert, wann wo welche Beeinträchtigung herrscht. Beides hat dazu beigetragen, dass unsere Mitglieder verständnisvoll reagiert haben. Und langfristig geht die Kosten-
Nutzen-Rechnung ohnehin auf.

Und ab jetzt können Sie mit der neuen Fairway-Beregnung punkten.
Ganz genau. Es ist eben sowohl spieltechnisch als auch optisch etwas anderes, ob ein Golfer auf einer teils extrem vertrockneten oder eben einer sattgrünen Bahn spielt. Dieses neue Plus wird auf jeden Fall ein wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Golfanlagen sein.