Gegen das große Fressen

Nematoden helfen bei Befall durch Tipula-Larven

Man kennt sie schon seit Jahren, nun ist die Population der Tipula-Larven noch einmal angestiegen. Schuld ist vor allem die zunehmende Trockenheit in vielen Regionen. Die Schnaken suchen sich Ausweichquartiere in feuchten Gebieten – und das sind natürlich auch gut gepflegte Golfanlagen. Und hier richten sie dann ordentlich Schaden an, weil sie sich von den Graswurzeln ernähren. Folge: Der Rasen verfärbt sich gelbbraun und stirbt ab. Noch viel schlimmer ist jedoch, dass die Verfärbungen zum Beispiel Krähen anlocken können, die häufig auf der Suche nach den Larven die Grasnarbe zerpflücken.

Zur Bekämpfung der Larven werden bevorzugt Nematoden eingesetzt. Diese Fadenwürmer befallen die Tipula-Larven und töten sie indirekt ab. Je feuchter der Boden, desto besser für die Nützlinge. Aufgrund der veränderten klimatischen Bedingungen weichen die Entwicklungszyklen der verschiedenen Schnakenarten vom bisherigen Raster ab. Der genaue Bekämpfungs-Zeitpunkt ist somit keiner Regel mehr unterworfen, sondern vom Zeitpunkt der Ablage abhängig.

Nachsaat ganz fix

Der Quickseeder schafft 5.000 Quadratmeter in einer Stunde

Golfplätze sind den unterschiedlichsten witterungsbedingten Gefahren ausgesetzt. So macht neben zu viel Regen auch übergroße Hitze jeder Anlage zu schaffen. Die Grasnarbe droht zu verbrennen. Wo vorher noch sattes Grün den Blick der Spielenden erfreute, bilden sich nun unschöne Kahlstellen. Der Spielbetrieb wird beeinträchtigt. Die Antwort auf die Frage, was hilft, fällt einfach aus: Nachsäen.

Florian Clute, Fachbereichsleiter Golfplatzbau und Renovation bei Sommerfeld, empfiehlt für diese Arbeit die Herbstmonate. „Dann hat die Grasnarbe genügend Zeit, um sich wieder zu schließen“, sagt der erfahrene Fachmann. Am besten für den gleichmäßigen Wuchs sind Samenmischungen mit RSM-Bewertung. Diese Norm wurde speziell für Rasengras entwickelt und sichert die gleichbleibende Qualität der Mischungen. Das perfekte Gerät für die maschinelle Nachsaat ist der Quickseeder von Sommerfeld. Er sorgt mit 750 Einstichen pro Quadratmeter für eine optimale Belüftung der oberen Rasentragschicht und bringt zugleich das Saatgut ein. Eine 5.000 Quadratmeter große Fläche schafft er mühelos in einer Stunde.

 

Vom Kampf gegen das Dickicht

So werden Teichränder von Gestrüpp und Büschen befreit

An Teichufern fühlen sich kleine Erlen und Weiden, Sträucher und Büsche häufig wohl und führen ein ziemliches Eigenleben. Verantwortungsvollen Greenkeepen ist der Wildwuchs dagegen ein Gräuel. Mag das Gestrüpp anfangs nämlich oft noch recht ansehnlich erscheinen, ergreift es in der Folge schnell Besitz von den Böschungsbereichen und trägt so schon nach kurzer Zeit zur Verlandung der Wasserstellen bei. Der Spielspaß ist dahin – spätestens, wenn ein Ball geradewegs im Dickicht gelandet ist.

Um für die folgende Saison beste Bedingungen auf der Anlage zu schaffen, sollte in der zweiten Herbsthälfte dem Zuwuchern der Kampf angesagt und mit dem Mulchen der Teichränder begonnen werden. Schnell zeigt sich allerdings, dass das herkömmliche Pflegegerät dafür nicht geeignet ist. Also sich Stück für Stück vorquälen und alles von Hand abschneiden? In keinem Fall! Viel zu viel Aufwand. Stattdessen setzen die Mitarbeiter der Sommerfeld AG eine spezielle Forstfräse ein, die seit einigen Jahren zum Maschinenpark gehört. Sie ist direkt mit einem Bagger verbunden, der über eine Reichweite von bis zu acht Metern verfügt. Eine enorme Erleichterung für diese unverzichtbare Arbeit.

 

Schafe auf Rädern

Das Mähen des Hard-Roughs ist nötig, aber Vorsicht ist dabei geboten.

Fliegt ein Golfball ins Hard-Rough, also auf eine Fläche außerhalb des eigentlichen Spielbereichs, ist guter Rat häufig teuer. Die Suche kann dauern. Mit etwas Glück findet der Spieler sein Spielgerät innerhalb der gebotenen Zeit von drei Minuten wieder. Allzu oft ist das aber nicht der Fall. Dann gilt der Ball als „verloren“, ein Strafschlag fließt in die Spielwertung ein.

Also alles radikal wegmähen? Wer diese Lösung favorisiert, verkennt die Bedeutung des Hard-Rough. Die üppig sprießende Vegetation dient als Puffer zwischen den einzelnen Bahnen einer Anlage, schützt auch die anderen Spieler vor umherfliegenden Bällen. Darüber hinaus dient sie der Tierwelt – allen voran Vögel und Insekten – als wichtigen Lebensraum und Rückzugsort. Wild umherwuchern lassen ist auf Dauer allerdings auch keine Lösung. In vielen Golfclubs erfolgt ein oder zwei Mal im Jahr eine sogenannte Mahd. Das heißt, das Hard-Rough wird auf einer bestimmte Mindesthöhe heruntergemäht. Wie und wie oft das geschehen darf, legt häufig ein sogenannter „landschaftspflegerischer Begleitplan“ fest, der Bestandteil der Baugenehmigung ist.

Ziel ist es, dass der Spieler seinen „verirrten“ Ball beim nächsten Schlag tatsächlich sehen kann. Ob er dann auch spielbar ist, ist eine andere Frage.

Das bei der Mahd gewonnene Schnittgut wird binnen weniger Tage mehrfach zum Trocknen gewendet. Würde man es anschließend zerkleinert auf dem Boden liegenlassen, würde es der Fläche Nährstoffe zuführen, was keinesfalls gewünscht ist. Also muss es eingesammelt und abtransportiert werden. Das geschieht auf unterschiedliche Weise, auf vielen Anlagen holen es Landwirte als gepresste Heuballen ab.

Einige Betreiber von Golfplätzen bedienen sich bei der Mahd tierischer Unterstützung. Dann erhalten die Greenkeeper ein paar Wochen lang Hilfe durch eine gefräßige Schafherde. Die Alternative kommt auf Rädern daher: der Mähcontainer. Es handelt sich dabei um einen etwa 1,60 Meter breiten Anhänger mit Mulchvorsatz, der über die zu bearbeitende Fläche gezogen wird. Das Schnittgut gelangt direkt auf den Hänger und kann abgefahren werden. Schwupps, ist die Angelegenheit erledigt. Und die Golfbälle können wieder fliegen. Bis zur nächsten Mahd.

Steinchen im Bunker

Mit der Maschine wird den Spielverderbern der Kampf angesagt

Der Ball landet im Bunker – das ist für jeden Golfer stets eine ärgerliche Angelegenheit. Und das gilt erst recht, wenn das Sandhindernis auch noch verunreinigt ist. Wenn sich etwa hineingewehte Blätter und Zweige oder kleine oder größere Steine im feinen Quarzsand finden. Zumindest letztere tun keinem Schläger gut und erschweren natürlich auch das Spiel.

Da gilt es also schnell Abhilfe zu schaffen. Laub und kleine Äste lassen sich in der Regel mit dem Bläser entfernen. „Bei Steinen müssen wir mit der Maschine ran und den Sand richtig durchsieben“, weiß Florian Clute, Sommerfeld-Bereichsleiter Golfplatzbau und Renovation zu berichten. Mit dem BC 1000 von Budde nutzt er ein leicht zu handhabendes Gerät, das eine kostengünstige und effiziente Reinigung ermöglicht.

Aber wie kommen die störenden Kiesel überhaupt in den Bunker? Florian Clute nennt mehrere Ursachen: „Manche brechen von der Kante ab, andere frieren im Winter aus dem Untergrund hoch.“ Möglich ist auch, dass infolge eines größeren Regengusses der Sand auch gern mal weggespült wird. „Dann bleiben eben nur noch die Steinchen. Und die müssen raus.“

Mulchen gegen den Wildwuchs am Teich

Sommerfeld AG setzt an Wasserflächen speziellen Mulcher ein

Sowohl spieltechnisch als auch optisch sind Wasserflächen wichtig für eine Golfanlage. Allerdings bringen sie einen hohen
Pflegeaufwand mit sich, da es an Teichrändern im Laufe eines Jahres bzw. über die Jahre zu einem hohen Wildwuchs kommen kann. Dieses schleichende Zuwuchern hat zur Folge, dass die Großzügigkeit der Bahnen verloren geht, Bälle unau ndbar sind oder die Rasenqualität im Umkreis durch fehlende Lu zirkulation und höhere Lu feuchtigkeit sinkt. Zudem drohen hohe Kosten, da ab einer bestimmten Stammdicke im Inneren des Wildwuchses nur noch aufwändig per Hand geschnitten werden kann.

Also lieber auf Wasserflächen verzichten? Natürlich nicht! Die Lösung für die Probleme an Teichen besteht in regelmäßigem Mulchen. Die Sommerfeld AG setzt dabei einen speziellen Mulcher ein, mit dem die
Böschungen jährlich von dem sich sehr schnell etablierenden Schilf, „Fluggehölz“ oder rasch wieder nachwachsenden Buschbeständen befreit werden können. Regelmäßig eingesetzt, spart dieses Gerät viel Pflegezeit und damit Geld – und ermöglicht vor allem ansehnliche Teichböschungen.

 

Die Hüter der Qualität

Im 6. Serienteil geht es ums Qualitätsmanagement

Der Job ist mit großer Verantwortung verbunden, erfordert jede Menge Fachwissen, birgt durchaus Potenzial für Konflikte. Und um ihn zu erledigen, sind jedes Jahr viele Kilometer hinter dem Steuer abzureißen. Das alles klingt erst mal stressig, doch Jörg Beckenbauer und Christian Becker sagen zu ihrer Arbeit so übereinstimmend wie überzeugend:„Sie macht einfach richtig viel Spaß.“ Na, dann schauen wir uns den Job der beiden doch mal genauer an – willkommen im Qualitätsmanagement der Sommerfeld AG.

Beckenbauer (41) spielt Golf seit seinem siebten, Becker (49) seit seinem 14. Lebensjahr. Beide verfügen also über rund dreieinhalb Dekaden Golf-Erfahrung, arbeiteten als Golfpros, Becker zudem als Club-Manager. Hinzu kommt, dass beide neben ihrem Schwung seit jeher auch der Platz-Güte viel Aufmerksamkeit schenken. In Summe haben sie damit optimale Voraussetzungen, um als Qualitätsmanager jeden Monat sämtliche SAG-Pflegeanlagen fachkundig unter die Lupe zu nehmen. „Bei mehr als 50 Plätzen von der Nordsee bis in die Berge sind wir da ordentlich unterwegs“, sagt Becker – passenderweise am Autotelefon auf der Heimfahrt aus der Schweiz.

Sobald die Qualitätsmanager aus ihren Dienstwagen steigen, werden sie zu den „pingeligsten Greenfee-Spielern der Welt“, wie Beckenbauer sagt. Wo andere eine wunderbar gerade Mähkante sehen, entdecken die beiden jeden noch so winzigen Schlenker. „Gerade ist eben nicht gleich gerade“, sagt Becker lächelnd. Und ein Schlenker bedeutet Abzüge – denn die Qualitätsmanager schauen sich nicht nur alles penibel an, sondern bewerten auch alles penibel mit Oberstufen- Schulnoten von 0 (ungenügend) bis 15 (optimal) Punkten. Von Grüns und Fairways über Bunker und Abschläge bis zu Allgemeinem wie Mähkanten und Markierungen vergeben sie auf einer 18-Loch-Anlage mehr als 1.000 Noten.

Um ein Meinungsbild zu bekommen,sprechen Beckenbauer und Becker auch die Spieler an, die zum Zeitpunkt des Besuchs gerade auf den Bahnen sind. Sie schlagen hier mal ab, putten dort mal und haben Messgeräte für Grüngeschwindigkeit, Schnitthöhe, Durchwurzelung, pH-Wert, Bodenfeuchtigkeit und Balltreue dabei. „Was sich messen lässt, messen wir“, so Becker. Zudem knipsen sie bis zu 400 Fotos pro Anlage. „Wenn im Bericht steht, dass bei Bahn X auf Anlage Y am Abschlag eine Kahlstelle zu finden ist, gibt es dazu garantiert das passende Foto.“ Über die Jahre ist so eine Datenbank entstanden, die die Gigabyte-Grenze längst überschritten hat. Die terabyteweise Anhäufung von Daten ist natürlich kein Selbstzweck, sondern dient der Analyse. Mit den Zahlen, Fakten, Noten wird eine spezielle Software gefüttert, die jeden Monat eine objektive Auswertung über die Qualität aller SAG-Pflegeanlagen ausspuckt. „Sie dient als Basis, um gemeinsam mit dem Supervisor und dem Greenkeeping- Team die Plätze immer weiter zu optimieren“, erläutert Beckenbauer – und betont dabei eine Vokabel besonders: gemeinsam! „Wir sind nicht die Gegner der Greenkeeper, die Fehler suchen, um sie anzuschwärzen.“ Sondern? „Partner, die unterstützen und mit dem Blick von außen Betriebsblindheit verhindern und Impulse von anderen Anlagen einbringen.“

Die penible Arbeit auf dem Platz, die Abwechslung durch den Besuch von zig Anlagen quer durch die Republik, die große Mitverantwortung für die Jörg Beckenbauer Christian Becker Güte der Bahnen und damit den unternehmerischen Erfolg der Sommerfeld AG: All das trägt dazu bei, dass die Qualitätsmanager ihre Arbeit lieben. Entscheidend hinzu kommt aber noch, dass sie durch ihre Rolle letztlich Teil jedes einzelnen Greenkeeping-Teams sind. „Alle Plätze kennen, alle Kollegen kennen“, lautet der Anspruch der beiden. „Denn trotz des Wachstums in den vergangenen Jahren ist und bleibt Sommerfeld ein Familienunternehmen, bei dem der persönliche Kontakt ein wichtiger Wert ist.“ In diesem Miteinander penibel für die bestmögliche Platzgüte zu arbeiten und zu bürgen – das ist es, was die Hüter der Qualität an ihrem Job so sehr mögen.

Die Sommerfeld AG, Teil 7
Lesen Sie im nächsten Greenletter alles zum Bereich Golfplatzbau.

Wie gut sind autonome Mähsysteme?

Sommerfeld AG unterzieht „Automowing“ einem Langzeit-Praxistest

Auf dem heimischen 15 x 15 – Meter – Rasen von Technikfreunden verrichten Mähroboter längst surrend, zuverlässig und zur Freude der Besitzer ihren Dienst. Aber sind diese autonomen Systeme auch geeignet für quadratkilometer große Golfplätze? Um dieser Frage fundiert nachzugehen, setzt die Sommerfeld AG seit Saisonbeginn auf der 27-Loch-Anlage des Golf-Parks Sülfeld zwei Fairwaymäher vom Typ TORO 5010-H in Verbindung mit dem Precision Makers- System ein.

Von den ersten Ergebnissen ist Head- Greenkeeper Christian Krohn durchaus angetan: „Die Technik funktioniert, die Pflegeergebnisse sind absolut in Ordnung.“ So könnten etwa je nach System Qualitätsmerkmale wie Mäh-Muster oder eine klar definierte Mähkontur nachhaltig erreicht sowie bestimmte Flächen mit kleinerem, leiserem Gerät als bisher gemäht werden.

Das erste Zwischenfazit lautet daher: „Der Einsatz autonomer Systeme stellt durchaus eine Alternative zur herkömmlichen, manuellen Bedienung dar.“ Auch und gerade mit Blick auf bestehende und künftige Herausforderungen in Bezug auf den Arbeitsmarkt. Allerdings ist die sinnvolle Nutzung der Mähsysteme zum einen stark von der Beschaffenheit eines Platzes abhängig. „Zum anderen lässt sich in Corona-Zeiten noch nicht abschätzen, ob sich die Anschaffungs- und Rüst-Kosten rechnen“, so Krohn.

Generell würde zwar Man-Power frei, wenn ohne menschlichen Einsatz gemäht werde aufgrund der aktuellen Vorschriften, die einen Mitarbeiter pro Gerät binden, ist freiwerdende Kapazität indes nur eingeschränkt einsetzbar. „Ein wirtschaftlicher Vorteil ist bei unserem Test daher noch nicht erkennbar.“ Auch deshalb wird die Sommerfeld AG die autonome Mähtechnik weiter testen und die Ergebnisse kontinuierlich bewerten. Ergeben sich daraus neue Erkenntnisse, werden diese wie gewohnt bei der Gestaltung der Golfplatzpflege auf den Golfanlagen einfließen. In einer der nächsten Ausgaben werden detailliertere Informationen zur Verfügung gestellt.

 

Internationaler „Thank a Greenkeeper Day“ am 23. September ehrt die Greenkeeper

Golfer werden gebeten, ihre Unterstützung in sozialen Medien zu zeigen, indem sie mitmachen bei #ThankAGreenkeeper

Als gesunde Outdoor-Aktivität, die sich an „social distancing“ halten kann, hat Golf im Zuge der COVID-19-Pandemie weltweit einen Aufschwung erlebt.
Am Mittwoch, den 23. September, ermutigt der GVD (Greenkeeper Verband Deutschland e.V.) in Zusammenarbeit mit anderen globalen Greenkeeper Verbänden all jene, die Golf lieben, den Greenkeepern ihres Golfplatzes im Rahmen des „Thank A Greenkeeper Day“ zu danken. Es handelt sich um eine Kampagne zur Anerkennung derjenigen, die dazu beitragen, das Spiel am Laufen zu halten.

„Thank a Greenkeeper Day“ ermutigt alle, die Golf lieben, den Greenkeepern ihres Platzes zu danken, indem sie ihre Gedanken und Bilder über die sozialen Medien an #ThankAGreenkeeper“ weitergeben.

Neben der FEGGA und ihren europäischen Mitgliedsverbänden, wie der Greenkeeper Verband Deutschland e.V. (GVD), nehmen auch andere Gruppen an der globalen Veranstaltung teil. Darunter die Australian Sports Turf Managers Association (ASTMA), die Canadian Golf Superintendents Association (CGSA) und die Golf Course Superintendents Association of America (GCSAA). Insgesamt vertreten die Gruppen mehr als 31.000 Golfplatzmanagement-Professionals in 78 Ländern der Welt.

Die Ehrung am 23. September umfasst Social-Media-Botschaften, die auf die vielen Möglichkeiten hinweisen, wie Greenkeeper das Spiel angenehmer und nachhaltiger gestalten.
Golfer werden ermutigt, sich an dem Austausch in sozialen Medien zu beteiligen, indem sie die Hashtags #ThankAGreenkeeper verwenden.

„Die Greenkeeper arbeiten jeden Tag hart daran, die hervorragenden Spielbedingungen zu schaffen, die zur Freude am Spiel beitragen“, sagte Rhett Evans, Chief Executive Officer des GCSAA. „Aber angesichts der Pandemie haben sie eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und Aufrechterhaltung der Sicherheitsprotokolle gespielt, die es den Golfern ermöglichen, ihrem Lieblingssport nachzugehen und gleichzeitig die pandemiebezogenen Richtlinien und Einschränkungen einzuhalten.

Als die Golfplätze nach den ersten Monaten der Krise wieder geöffnet wurden, war die Nachfrage nach Golf sehr stark. In vielen Teilen Europas lagen die Golfrunden im Juli um bis zu 40 % bis 60 % über denen des Vorjahres.

Neben dem Umgang mit neuen Pandemierichtlinien bemühen sich die Greenkeeper ständig darum, den Golfplatz gesund und schön zu erhalten, wobei der Umweltschutz im Vordergrund steht. Dank der allgemeinen Bemühungen der Golfindustrie verbrauchen Golfplätze immer weniger Wasser, wenden nachhaltige Managementpraktiken an und erweitern die natürlichen Lebensräume der Wildtiere auf den Plätzen.

Dean Cleaver von der FEGGA kommentierte: „Golf war ein wichtiges Ventil, um während der Pandemie eine gewisse Normalität in das Leben der Menschen zu bringen. Es ist daher passend, dass wir uns einen Tag Zeit nehmen, um die Männer und Frauen zu würdigen, die hinter den Kulissen arbeiten, um Golfern diese perfekte Rückzugsmöglichkeit auf dem Golfplatz zu ermöglichen. Die FEGGA ist stolz darauf, sich den vielen Verbänden auf der ganzen Welt anzuschließen, indem sie diejenigen, die Golf lieben und die Arbeit unserer engagierten Greenkeeper schätzen, dazu ermutigt, ihre Gedanken und Bilder über soziale Medien an #ThankAGreenkeeper“ weiterzugeben.

Um mehr über die FEGGA und die Rolle zu erfahren, die sie für die Freude und Nachhaltigkeit des Spiels spielt, besuchen Sie www.fegga.org

Ab Tag 1 ein starker Partner

Der 5. Teil der Serie blickt auf den Vertrieb

 

Jeder Golfclub vertreibt seine Produkte und Dienstleistungen, wie zum Beispiel Mitgliedschaften, Greenfees, E-Carts oder Caddieboxen. Die Sommerfeld AG bietet mit seinem Quartett aus Golfplatzbau, Golfplatzrenovation, Beregnung und Golfplatzpflege ebenfalls ein breites Produktportfolio, das mit der Vielzahl der Kombinationsmöglichkeiten keine Wünsche offen lässt. Somit kann auf alle Wünsche und Bedürfnisse der Interessenten eingegangen und ein individuelles und passgenaues Angebot erstellt werden.

Hierfür zeichnen sich in erster Linie der SAG-Vertriebsleiter Frederik von der Heyden (zuständig für Süddeutschland) sowie seine Kollegen Ingo Staats (Norden/Osten) und ab Mitte diesen Jahres auch Jan-Matthis Görsdorf (Westen/Mitte) verantwortlich. Alle drei verfügen über umfangreiches Wissen über den Golfmarkt, weshalb sie den Kunden stets auf Augenhöhe begegnen können. Egal ob es ums Management einer Golfanlage, das Greenkeeping oder den Golfsport im Allgemeinen geht: „Die Wahrnehmung der eigenen Person wandelt sich bei einem Termin vor Ort sehr schnell“, berichtet von der Heyden. „Man kommt als Vertriebler, entwickelt sich zum Berater und wird am Ende als Partner und Vertrauensperson wahrgenommen“.

Interessenten an der Golfplatzpflege haben verschiedene Antriebe, sich an die Sommerfeld AG zu wenden. Diese Gründe reichen von der nicht geregelten Nachfolge des in Rente gehenden Head-Greenkeepers, über eine gewünschte Qualitätsverbesserung, bis hin zu anstehenden Investitionen in neue Maschinen oder dem Wunsch nach budgettreuer Planungssicherheit. „Aufgrund der Verschiedenartigkeit der Anlagen und Wünsche werden all unsere Angebote völlig individuell erarbeitet“, erläutert Staats.

Im Zuge der Arbeit des Vertriebsteams wird den Kunden stets das erfolgreiche „System Sommerfeld“ erläutert. Dieses Zusammenspiel aus Greenkeeping vor Ort, Supervising, Qualitätsmanagement, Werkstattservice, Renovation sowie Einkauf und Personalservice kann keine für sich alleine arbeitende Golfanlage umsetzen – dementsprechend entlastet dieses System die führenden Personen der Golfanlage enorm. „Schon durch den Wegfall der vielen Buchungsvorgänge im Greenkeeping habe ich jetzt 50 % mehr Zeit – die ich nun mit meinen Mitgliedern verbringe“. Aussagen wie diese von zufriedenen Kunden erfreuen Staats jedes Mal sehr, denn das Mehr an Zeit für die Aktiven ist ein „weicher Faktor“, der beim reinen Vergleich zwischen den eigenen Kosten und dem SAG-Angebot nicht unbedingt direkt ins Blickfeld rückt.

Vor jedem Angebot steht eine genaue Situationsanalyse. Hierzu zählen unter anderem die Flächenermittlung, ein ausführlicher Fragebogen zur Anlage sowie die gemeinsame Zielvereinbarung. Um später keine Überraschungen zu erleben, wird nichts dem Zufall überlassen. „Jedes Angebot stellt die Basis für eine spätere erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit dar. Das Ziel aller ist immer die bestmögliche Qualität für das zur Verfügung stehende Budget zu erarbeiten, daher zählen Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz von beiden Seiten zu den wichtigsten Faktoren im Angebotsverfahren“, fasst von der Heyden zusammen.

Nach der Vertragsunterschrift geht die Arbeit des Vertriebsteams weiter: „Während der gesamten Zusammenarbeit werden unsere Kunden vom jeweiligen Vertriebler weiterbetreut“, erzählt Görsdorf. „Das ist wichtig, um unseren Kunden durchweg ein starker, zuverlässiger und fairer Partner zu sein, der bei allen anfallenden Fragen mit Expertenrat und Lösungen zur Verfügung steht.“

Unterstützt wird das Vertriebs-Trio von vielen hauseigenen Experten in den Bereichen Bau, Beregnung, Pflege und/ oder Renovation für Golf und Sportplätze. „Naturrasen ist unser Fachgebiet. Durch dieses breit gefächerte Produktportfolio können wir unseren Kunden Maßnahmenpläne zur langfristigen Werterhaltung, Wertsteigerung der Anlagen erarbeiten, durchführen und somit die Wettbewerbsfähigkeit steigern.“, spricht von der Heyden und setzt sich ins Auto Richtung Nordrhein-Westfalen – hin zu einem weiteren Vertragsabschluss und damit einem neuen Kunden und Partner.