Nachsaat ganz fix

Der Quickseeder schafft 5.000 Quadratmeter in einer Stunde

Golfplätze sind den unterschiedlichsten witterungsbedingten Gefahren ausgesetzt. So macht neben zu viel Regen auch übergroße Hitze jeder Anlage zu schaffen. Die Grasnarbe droht zu verbrennen. Wo vorher noch sattes Grün den Blick der Spielenden erfreute, bilden sich nun unschöne Kahlstellen. Der Spielbetrieb wird beeinträchtigt. Die Antwort auf die Frage, was hilft, fällt einfach aus: Nachsäen.

Florian Clute, Fachbereichsleiter Golfplatzbau und Renovation bei Sommerfeld, empfiehlt für diese Arbeit die Herbstmonate. „Dann hat die Grasnarbe genügend Zeit, um sich wieder zu schließen“, sagt der erfahrene Fachmann. Am besten für den gleichmäßigen Wuchs sind Samenmischungen mit RSM-Bewertung. Diese Norm wurde speziell für Rasengras entwickelt und sichert die gleichbleibende Qualität der Mischungen. Das perfekte Gerät für die maschinelle Nachsaat ist der Quickseeder von Sommerfeld. Er sorgt mit 750 Einstichen pro Quadratmeter für eine optimale Belüftung der oberen Rasentragschicht und bringt zugleich das Saatgut ein. Eine 5.000 Quadratmeter große Fläche schafft er mühelos in einer Stunde.

 

Vom Kampf gegen das Dickicht

So werden Teichränder von Gestrüpp und Büschen befreit

An Teichufern fühlen sich kleine Erlen und Weiden, Sträucher und Büsche häufig wohl und führen ein ziemliches Eigenleben. Verantwortungsvollen Greenkeepen ist der Wildwuchs dagegen ein Gräuel. Mag das Gestrüpp anfangs nämlich oft noch recht ansehnlich erscheinen, ergreift es in der Folge schnell Besitz von den Böschungsbereichen und trägt so schon nach kurzer Zeit zur Verlandung der Wasserstellen bei. Der Spielspaß ist dahin – spätestens, wenn ein Ball geradewegs im Dickicht gelandet ist.

Um für die folgende Saison beste Bedingungen auf der Anlage zu schaffen, sollte in der zweiten Herbsthälfte dem Zuwuchern der Kampf angesagt und mit dem Mulchen der Teichränder begonnen werden. Schnell zeigt sich allerdings, dass das herkömmliche Pflegegerät dafür nicht geeignet ist. Also sich Stück für Stück vorquälen und alles von Hand abschneiden? In keinem Fall! Viel zu viel Aufwand. Stattdessen setzen die Mitarbeiter der Sommerfeld AG eine spezielle Forstfräse ein, die seit einigen Jahren zum Maschinenpark gehört. Sie ist direkt mit einem Bagger verbunden, der über eine Reichweite von bis zu acht Metern verfügt. Eine enorme Erleichterung für diese unverzichtbare Arbeit.

 

Schafe auf Rädern

Das Mähen des Hard-Roughs ist nötig, aber Vorsicht ist dabei geboten.

Fliegt ein Golfball ins Hard-Rough, also auf eine Fläche außerhalb des eigentlichen Spielbereichs, ist guter Rat häufig teuer. Die Suche kann dauern. Mit etwas Glück findet der Spieler sein Spielgerät innerhalb der gebotenen Zeit von drei Minuten wieder. Allzu oft ist das aber nicht der Fall. Dann gilt der Ball als „verloren“, ein Strafschlag fließt in die Spielwertung ein.

Also alles radikal wegmähen? Wer diese Lösung favorisiert, verkennt die Bedeutung des Hard-Rough. Die üppig sprießende Vegetation dient als Puffer zwischen den einzelnen Bahnen einer Anlage, schützt auch die anderen Spieler vor umherfliegenden Bällen. Darüber hinaus dient sie der Tierwelt – allen voran Vögel und Insekten – als wichtigen Lebensraum und Rückzugsort. Wild umherwuchern lassen ist auf Dauer allerdings auch keine Lösung. In vielen Golfclubs erfolgt ein oder zwei Mal im Jahr eine sogenannte Mahd. Das heißt, das Hard-Rough wird auf einer bestimmte Mindesthöhe heruntergemäht. Wie und wie oft das geschehen darf, legt häufig ein sogenannter „landschaftspflegerischer Begleitplan“ fest, der Bestandteil der Baugenehmigung ist.

Ziel ist es, dass der Spieler seinen „verirrten“ Ball beim nächsten Schlag tatsächlich sehen kann. Ob er dann auch spielbar ist, ist eine andere Frage.

Das bei der Mahd gewonnene Schnittgut wird binnen weniger Tage mehrfach zum Trocknen gewendet. Würde man es anschließend zerkleinert auf dem Boden liegenlassen, würde es der Fläche Nährstoffe zuführen, was keinesfalls gewünscht ist. Also muss es eingesammelt und abtransportiert werden. Das geschieht auf unterschiedliche Weise, auf vielen Anlagen holen es Landwirte als gepresste Heuballen ab.

Einige Betreiber von Golfplätzen bedienen sich bei der Mahd tierischer Unterstützung. Dann erhalten die Greenkeeper ein paar Wochen lang Hilfe durch eine gefräßige Schafherde. Die Alternative kommt auf Rädern daher: der Mähcontainer. Es handelt sich dabei um einen etwa 1,60 Meter breiten Anhänger mit Mulchvorsatz, der über die zu bearbeitende Fläche gezogen wird. Das Schnittgut gelangt direkt auf den Hänger und kann abgefahren werden. Schwupps, ist die Angelegenheit erledigt. Und die Golfbälle können wieder fliegen. Bis zur nächsten Mahd.

Steinchen im Bunker

Mit der Maschine wird den Spielverderbern der Kampf angesagt

Der Ball landet im Bunker – das ist für jeden Golfer stets eine ärgerliche Angelegenheit. Und das gilt erst recht, wenn das Sandhindernis auch noch verunreinigt ist. Wenn sich etwa hineingewehte Blätter und Zweige oder kleine oder größere Steine im feinen Quarzsand finden. Zumindest letztere tun keinem Schläger gut und erschweren natürlich auch das Spiel.

Da gilt es also schnell Abhilfe zu schaffen. Laub und kleine Äste lassen sich in der Regel mit dem Bläser entfernen. „Bei Steinen müssen wir mit der Maschine ran und den Sand richtig durchsieben“, weiß Florian Clute, Sommerfeld-Bereichsleiter Golfplatzbau und Renovation zu berichten. Mit dem BC 1000 von Budde nutzt er ein leicht zu handhabendes Gerät, das eine kostengünstige und effiziente Reinigung ermöglicht.

Aber wie kommen die störenden Kiesel überhaupt in den Bunker? Florian Clute nennt mehrere Ursachen: „Manche brechen von der Kante ab, andere frieren im Winter aus dem Untergrund hoch.“ Möglich ist auch, dass infolge eines größeren Regengusses der Sand auch gern mal weggespült wird. „Dann bleiben eben nur noch die Steinchen. Und die müssen raus.“

Für eine bessere CO2-Bilanz

Die Sommerfeld AG produziert eigenen Sonnenstrom

Seit wenigen Monaten befindet sich eine etwa 500 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Werkstatthallen der Sommerfeld AG in Friedrichsfehn in Betrieb. Mit dem produzierten Strom wird in erster Linie der Eigenverbrauch gedeckt. Überschüssiger Strom fließt dem öffentlichen Stromnetz zu.

Lohnt sich der Aufbau einer Photovoltaik-Anlage? Die Unternehmensführung hat sich vor der Installation intensiv mit der Frage befasst. Die Antwort lautet: ja! Dafür sprechen ganz klar die effizientere Flächennutzung, die Unabhängigkeit von der Netz- und Strompreisentwicklung und – mit Blick auf die Umwelt – natürlich auch die deutliche Verbesserung unseres 2-Fußabdrucks.

Auch die langfristige Kostenminimierung und die Wertsteigerung der Immobilie sprechen für eine Investition in Sonnenstrom. Die Einspeise-Vergütung pro Kilowattstunde fällt zwar deutlich niedriger aus als noch vor einigen Jahren, doch zugleich sind auch die Preise für die Hardware-Komponenten entsprechend gesunken.

Die Überlegungen lassen sich mit Zahlen belegen: Mithilfe der neuen Anlage erreicht die Sommerfeld AG eine Autarkiequote von etwa 26 Prozent. Gegenüber einer konventionellen Stromerzeugung werden laut Berechnungen des Fraunhofer-Instituts pro Jahr etwa 40 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht etwa 3.200 neu gepflanzten Bäumen oder 532.000 gefahrenen Elektroauto-Kilometern (bei 0,15 kWh/km).

Update zu Esther Henseleit

Esther Henseleit ist nach ihren bisher erfolgreichsten Wochen in den USA zurück in ihrer Heimat Hamburg angekommen. Bei den letzten LPGA Turnieren zeigte sie eine großartige Performance und erzielte neben einem starken 15. Platz bei einem Majorturnier auch zwei aufeinanderfolgende 4. Plätze. Aktuell belegt sie damit Platz 40 im Race to CME Globe (LPGA-Saisonranking) sowie den 99. Platz in der Weltrangliste der Damen.

Bereits im April konnte Esther auf Hawaii bei der LOTTE Championship ein Top-15 Ergebnis erzielen. Nach Runden von 71, 68, 66 und 66 belegte sie mit insgesamt 17 Schlägen unter Par einen starken 12. Platz. Nach einer kurzen Pause in Deutschland startete Esther dann etwas unglücklich in Williamsburg bei der Pure Silk Championship und musste das Turnier nach zwei Runden vorzeitig beenden. Ende Mai rückte sie aufgrund ihrer guten Jahresergebnisse in einem Reshuffle innerhalb ihrer Kategorie weiter nach oben, wodurch sie eine bessere Planungssicherheit und gesteigerte Chancen auf Turnierteilnahmen hat. Mitte Juni teete sie in Kalifornien beim LPGA Mediheal Championship auf und erzielte mit drei Schlägen unter Par den 26. Platz (77, 70, 72, 66). In Grand Rapids, Michigan, folgte bei der Meijer LPGA Classic for Simply Give ein 57. Platz (-9).

Das erste Majorturnier des Jahres, die KPMG Women’s PGA Championship in Georgia, wurden für Esther der Startschuss für ihre bisher erfolgreichsten Wochen auf der weltweit renommiertesten Damentour. Auf dem Golfplatz des Atlanta Athletic Clubs in Johns Creek, spielte sie Runden von 71, 68, 70 und 75 und belegte einen starken 15. Platz. Mit respektablen vier Schlägen unter Par war sie zudem die beste deutsche Golferin des Turniers.

In der darauffolgenden Woche (1. bis 4. Juli) zeigte Esther bei der Volunteers of America Classic in Texas ihre bisher beste Leistung auf der LPGA Tour. Nach zwei erfolgreichen Tagen (66 und 70) spielte sie eine sensationellen 3. Runde mit einem Eagle, sechs Birdies und nur einem Bogey (-7). Mit einem Gesamtscore von -13 Schlägen startete Esther als Zweitplatzierte in den Finaltag, beendete die Runde mit einer 72 (+1) und erzielte einen hervorragenden 4. Platz.

In der Folgewoche startete Esther dann selbstbewusst bei der Marathon LPGA Classic presented by Dana in Sylvania, Ohio. Ihre erste Runde beendete sie mit 70 Schlägen, die zweite Runde mit großartigen sieben Schlägen unter Par (64) und die dritte und finale Runde mit 67 Schlägen. Aufgrund der Wetterbedingungen wurde das Turnier auf 54 Löcher verkürzt und Esther sicherte sich mit einem Gesamtergebnis von -12 Schlägen in der zweiten Woche in Folge den 4. Platz. Sie gewann ein Preisgeld von 102.205 US-Dollar, das bisher höchste ihrer Karriere, und trat im Anschluss Ihre wohlverdiente Heimreise an.

Ihre nächsten Turniere werden ab Ende Juli die Amundi Evian Championship in Frankreich, das ISPS Handa World Invitational in Nordirland, die Women’s Scottish Open sowie voraussichtlich die AIG Women’s Open in Schottland sein. Seit März 2021 darf Esther BMW zu ihren Partnern zählen. Der Premium-Automobilhersteller ist seit vielen Jahren im Golfsport engagiert. Neben Titelsponsorings von prestigeträchtigen Profi-Golfevents und dem BMW Golf Cup International für Amateure, unterstützt BMW auch einige der erfolgreichsten Golf-Profis als Friends of the Brands. In Deutschland sind die offiziellen Markenbotschafter Esther Henseleit und Max Kieffer.

Weitere Informationen auf Esther’s offizieller Webseite www.estherhenseleit.de

Verfasser: U.COM Play GmbH

Zahl der Golfer im Corona-Jahr gewachsen – kostenloser Download des Berichts

Das Jahr 2020 war für die Golfbranche weltweit nicht nur außergewöhnlich – sondern auch außergewöhnlich erfolgreich! Das geht aus dem Bericht „Golfmarkt Deutschland 2021“ hervor, den die Sommerfeld AG nun zum dritten Mal mit dem Autor Dr. Falk Billion herausgibt.

„Was nach der Wiederöffnung im Anschluss an den Corona-Lockdown im März/April 2020 geschah, übertraf alle Erwartungen“, schreibt Billion. „Golfinteressenten strömten auf die Plätze, es wurden wesentlich mehr Runden gespielt als in den Vorjahren, die Mehrheit der Golfclubs verzeichnete Neuzugänge.“ Dadurch stieg die Zahl der organisierten Golfspieler in Deutschland nach Angaben des Deutschen Golf Verbands (DGV) im Jahr 2020 um 8.740 auf 651.417 – ein Plus von 1,36 % und damit der höchste Zuwachs in einem Jahr seit 2012. Gegenüber 2019 wurden im Jahr 2020 ca. 8 % mehr Runden gespielt, zudem fanden bei mehr als 50 % der Clubs deutlich mehr Schnupper- und Platzreifekurse statt.

Neben dem Blick auf allgemeine Entwicklungen sowie spezielle Corona-Zahlen beleuchtet der Golfmarktbericht zudem das Thema „Golf & Gesundheit“. Hier besteht laut Billion großes Potenzial, da die Sportart nicht nur infektiologisch weitgehend unbedenklich sei, sondern durch die Bewegung an der frischen Luft zu einer erhöhten Lebenserwartung und verbessertem Wohlbefinden beitragen könne. Es seien zwar noch weitere Maßnahmen nötig, um die positiven Gesundheitswirkungen des Golfsports ins allgemeine Bewusstsein zu rücken – dennoch ist der Autor überzeugt: „Golfanlagen, die das Thema Golf und Gesundheit zum Nutzen ihrer Kunden erfolgreich umsetzen, werden zweifellos einen Wettbewerbsvorteil genießen.“

Die Erkenntnisse des Golfmarktberichts präsentierten die Sommerfeld AG und Dr. Falk Billion in Kooperation mit dem IST Studieninstitut am 22. April 2021 ab 18.30 Uhr im Rahmen eines Webinars. Die Teilnehmer konnten dabei Fragen stellen, die direkt beantwortet wurden.

Klicken Sie hier um auf die Download-Seite zu gelangen: www.sommerfeld.de/golfmarktdeutschland

Im September 2021 werden die finalen Zahlen in Bezug auf die „Wirtschaftlichkeit von Golfanlagen“ auf der Download-Seite zur Verfügung gestellt.

 

Film ab!

SAG setzt bei Aus- und Weiterbildung auf neue Schulungsvideos

Weiterbildung ist das A und O einer erfolgreichen Berufslaufbahn. Auch die Sommerfeld AG sieht in der Ausbildung und Weiterentwicklung zentrale Bausteine für die langfristige Zufriedenheit der Mitarbeiter und Kunden. Daher geht das Unternehmen hier innovative Wege: Mit eigenen Mitarbeitern werden aktuell Schulungsvideos rund um das umfangreiche Themengebiet des Greenkeepings produziert.

Das Bewegtbild bringt viele Vorteile mit sich: „Das Lernen ist ortsunabhängig, Erklärungen sprechen alle Sinne an, lassen sich pausieren oder wiederholen“, erläutert Frank Lentschig aus der SAG-Unternehmensentwicklung. „Zudem deuten Studienergebnisse klar darauf hin, dass Inhalte aus Videos besser im Gedächtnis behalten werden als reiner Text.“ Das erste Schulungsvideo ist bereits erschienen (zu sehen bei YouTube), 15 weitere werden für den internen Gebrauch nach und nach folgen.

 

Mulchen gegen den Wildwuchs am Teich

Sommerfeld AG setzt an Wasserflächen speziellen Mulcher ein

Sowohl spieltechnisch als auch optisch sind Wasserflächen wichtig für eine Golfanlage. Allerdings bringen sie einen hohen
Pflegeaufwand mit sich, da es an Teichrändern im Laufe eines Jahres bzw. über die Jahre zu einem hohen Wildwuchs kommen kann. Dieses schleichende Zuwuchern hat zur Folge, dass die Großzügigkeit der Bahnen verloren geht, Bälle unau ndbar sind oder die Rasenqualität im Umkreis durch fehlende Lu zirkulation und höhere Lu feuchtigkeit sinkt. Zudem drohen hohe Kosten, da ab einer bestimmten Stammdicke im Inneren des Wildwuchses nur noch aufwändig per Hand geschnitten werden kann.

Also lieber auf Wasserflächen verzichten? Natürlich nicht! Die Lösung für die Probleme an Teichen besteht in regelmäßigem Mulchen. Die Sommerfeld AG setzt dabei einen speziellen Mulcher ein, mit dem die
Böschungen jährlich von dem sich sehr schnell etablierenden Schilf, „Fluggehölz“ oder rasch wieder nachwachsenden Buschbeständen befreit werden können. Regelmäßig eingesetzt, spart dieses Gerät viel Pflegezeit und damit Geld – und ermöglicht vor allem ansehnliche Teichböschungen.

 

Champions-League-Rasen für Zweitligisten

SAG installiert neue Entwässerung im Stadion des VfL Osnabrück

Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück hat in der vergangenen Saison die Klasse gehalten im Gegensatz zu einem Teil des Rasens im heimischen Stadion. Da Drainagerohre vor der Südtribüne nicht mehr arbeiteten, bildete sich direkt über den Drainagen eine Ockerschicht, durch die das Wasser nicht mehr einsickern konnte. Folge: Der Platz war an dieser Stelle nicht mehr bespielbar. Erschwerend kam hinzu, dass die Rasenheizung in 20 Zentimetern Tiefe liegt und somit die Drainschicht nicht einfach ausgetauscht werden konnte.

Diese Herausforderung löste die herbeigerufene Sommerfeld AG, indem auf der 1.700 Quadratmeter großen Fläche per Grabenfräse Schlitzdrainagen längs und quer eingezogen wurden und zwar direkt bis in die Drainschicht, um eine Verzahnung herzustellen. Nach der Verfüllung mit Kies und in Kombination mit einem neuen Drainsammler am Spielfeldrand funktioniert die Entwässerung nun wieder einwandfrei.

Die gesamte Maßnahme wurde in der Sommerpause umgesetzt – so dass der Ball im ersten VfL-Heimspiel der neuen Zweitliga-Saison gegen Hannover 96 wieder ungehindert übers Spielfeld rollen und die ersten Punkte erfolgreich eingesammelt werden konnten.