Ab Tag 1 ein starker Partner

Der 5. Teil der Serie blickt auf den Vertrieb

 

Jeder Golfclub vertreibt seine Produkte und Dienstleistungen, wie zum Beispiel Mitgliedschaften, Greenfees, E-Carts oder Caddieboxen. Die Sommerfeld AG bietet mit seinem Quartett aus Golfplatzbau, Golfplatzrenovation, Beregnung und Golfplatzpflege ebenfalls ein breites Produktportfolio, das mit der Vielzahl der Kombinationsmöglichkeiten keine Wünsche offen lässt. Somit kann auf alle Wünsche und Bedürfnisse der Interessenten eingegangen und ein individuelles und passgenaues Angebot erstellt werden.

Hierfür zeichnen sich in erster Linie der SAG-Vertriebsleiter Frederik von der Heyden (zuständig für Süddeutschland) sowie seine Kollegen Ingo Staats (Norden/Osten) und ab Mitte diesen Jahres auch Jan-Matthis Görsdorf (Westen/Mitte) verantwortlich. Alle drei verfügen über umfangreiches Wissen über den Golfmarkt, weshalb sie den Kunden stets auf Augenhöhe begegnen können. Egal ob es ums Management einer Golfanlage, das Greenkeeping oder den Golfsport im Allgemeinen geht: „Die Wahrnehmung der eigenen Person wandelt sich bei einem Termin vor Ort sehr schnell“, berichtet von der Heyden. „Man kommt als Vertriebler, entwickelt sich zum Berater und wird am Ende als Partner und Vertrauensperson wahrgenommen“.

Interessenten an der Golfplatzpflege haben verschiedene Antriebe, sich an die Sommerfeld AG zu wenden. Diese Gründe reichen von der nicht geregelten Nachfolge des in Rente gehenden Head-Greenkeepers, über eine gewünschte Qualitätsverbesserung, bis hin zu anstehenden Investitionen in neue Maschinen oder dem Wunsch nach budgettreuer Planungssicherheit. „Aufgrund der Verschiedenartigkeit der Anlagen und Wünsche werden all unsere Angebote völlig individuell erarbeitet“, erläutert Staats.

Im Zuge der Arbeit des Vertriebsteams wird den Kunden stets das erfolgreiche „System Sommerfeld“ erläutert. Dieses Zusammenspiel aus Greenkeeping vor Ort, Supervising, Qualitätsmanagement, Werkstattservice, Renovation sowie Einkauf und Personalservice kann keine für sich alleine arbeitende Golfanlage umsetzen – dementsprechend entlastet dieses System die führenden Personen der Golfanlage enorm. „Schon durch den Wegfall der vielen Buchungsvorgänge im Greenkeeping habe ich jetzt 50 % mehr Zeit – die ich nun mit meinen Mitgliedern verbringe“. Aussagen wie diese von zufriedenen Kunden erfreuen Staats jedes Mal sehr, denn das Mehr an Zeit für die Aktiven ist ein „weicher Faktor“, der beim reinen Vergleich zwischen den eigenen Kosten und dem SAG-Angebot nicht unbedingt direkt ins Blickfeld rückt.

Vor jedem Angebot steht eine genaue Situationsanalyse. Hierzu zählen unter anderem die Flächenermittlung, ein ausführlicher Fragebogen zur Anlage sowie die gemeinsame Zielvereinbarung. Um später keine Überraschungen zu erleben, wird nichts dem Zufall überlassen. „Jedes Angebot stellt die Basis für eine spätere erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit dar. Das Ziel aller ist immer die bestmögliche Qualität für das zur Verfügung stehende Budget zu erarbeiten, daher zählen Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz von beiden Seiten zu den wichtigsten Faktoren im Angebotsverfahren“, fasst von der Heyden zusammen.

Nach der Vertragsunterschrift geht die Arbeit des Vertriebsteams weiter: „Während der gesamten Zusammenarbeit werden unsere Kunden vom jeweiligen Vertriebler weiterbetreut“, erzählt Görsdorf. „Das ist wichtig, um unseren Kunden durchweg ein starker, zuverlässiger und fairer Partner zu sein, der bei allen anfallenden Fragen mit Expertenrat und Lösungen zur Verfügung steht.“

Unterstützt wird das Vertriebs-Trio von vielen hauseigenen Experten in den Bereichen Bau, Beregnung, Pflege und/ oder Renovation für Golf und Sportplätze. „Naturrasen ist unser Fachgebiet. Durch dieses breit gefächerte Produktportfolio können wir unseren Kunden Maßnahmenpläne zur langfristigen Werterhaltung, Wertsteigerung der Anlagen erarbeiten, durchführen und somit die Wettbewerbsfähigkeit steigern.“, spricht von der Heyden und setzt sich ins Auto Richtung Nordrhein-Westfalen – hin zu einem weiteren Vertragsabschluss und damit einem neuen Kunden und Partner.

 

 

„Es geht nur miteinander“

Hans Evers hat zahlreiche SAG-Bauprojekte erfolgreich geleitet

 

Man kann so lange nachbohren, wie man möchte: Auf das eine, das größte, das beste Bau-Projekt in seinen mehr als 25 Sommerfeld-Jahren will sich Hans Evers nicht festlegen. „Geht einfach nicht.“ Von Bad Zwischenahn und Lohne über Travemünde und Pinneberg bis Frankfurt oder Stuttgart: „Jeder einzelne Golfplatz, an dem ich mitgebaut habe, ist etwas Besonderes für mich.“

 

Ganz genau benennen kann der 68-Jährige dafür, warum ihm seine Arbeit in all den Jahren so viel Freude bereitet hat: „Man erkennt jeden einzelnen Tag einen Fortschritt.“ Das betrifft große Baggerarbeiten zu Beginn, bei denen tonnenweise Boden bewegt wird, ebenso wie die filigrane Pflege kurz vor der Fertigstellung. „Am Ende ist aus einem x-beliebigen Stück Land dann ein wunderbarer Golfplatz geworden – das macht zufrieden.“

 

Dass Evers dieses Zufriedenheitsgefühl erleben durfte, hat er Firmengründer Erwin Sommerfeld zu verdanken: Eigentlich hatte sich der damals 43-Jährige im Jahr 1994 als Maschinist bei der SAG beworben. „Doch Erwin hat mir aufgrund meiner Hoch- und Tiefbau-Erfahrung ziemlich schnell Verantwortung bei Bau-Projekten übertragen.“ Es folgten zehn, 15 Jahre, in dem bundesweit die Zahl der Golfanlagen rasant wuchs – und Evers für die Sommerfeld AG immer da war, wo es brannte. Er führte Teams, löste Probleme, fuhr Spezialmaschinen. „Teilweise habe ich zeitgleich bei der Entstehung von drei Anlagen mitgearbeitet.“ Gestresst habe er sich trotzdem nie gefühlt. „Wenn man alles gibt und das Gefühl hat, es am Ende immer gut hinzubekommen, ist Arbeit kein Stress.“

 

Kleine Einschränkung: „Das funktioniert nur, wenn es in der Familie passt.“ Gerade in seinem Job, in dem er immer viel unterwegs war und hunderte Kilometer von zuhause entfernt arbeitete und schlief. Sein großer Dank gelte seiner Frau Marita. „Sie hat immer hinter mir gestanden und mich unterstützt.“ Drei Kinder haben die Beiden, die ihnen mittlerweile sechs Enkel beschert haben. In Kombination mit seinen Hobbys reiten, Pferdewagen fahren oder jagen ist „Langeweile“ für den Saterländer daher ein Fremdwort. Da passte es gut, dass er in den letzten Jahren als Head-Greenkeeper im Zwischenahner Golfclub am Meer fungierte und deutlich weniger im Auto saß. Auch nach dem Rentenstart im April 2017 packt Evers dort weiter mit an. Stundenweise und immer dort, wo seine erfahrenen, helfenden Hände gebraucht werden. Diese Lösung passt sowohl für die SAG als auch für ihn perfekt: „Denn ich wollte nicht mehr volle Kanne weitermachen, aber auch nicht ganz aufhören“, erzählt er.

 

Wann auch immer der Tag gekommen sein wird, an dem komplett Schluss ist: Evers wird sich immer gerne an seine Sommerfeld-Zeit erinnern. An die Arbeit, an die Erfolge, an die Kollegen. Weitergeben möchte er vor allem dieses: „Es geht nur miteinander!“ Manchmal funktioniere ein Team auf Anhieb, manchmal muss es sich erst zusammenraufen. „Aber letztlich muss sich jeder auf jeden verlassen und jeder mit jedem am Abend ein Bierchen trinken können“, sagt Hans Evers. „Denn wenn dieses Miteinander stimmt – dann stimmen auch die Ergebnisse.“

Die Bedeutung des 19. Grüns

Ein Sodengrün ermöglicht den schnellen Austausch von Schadstellen

 

Natürlich sollten auf einem 18-Loch-Platz zuvorderst die dazugehörigen 18 Grüns tipptopp sein. Doch die Sommerfeld AG baut in diesem Jahr auf mehreren Anlagen ein 19. Grün – das sogenannte Sodengrün. Sobald auf einem der tagtäglich bespielten Grüns auf dem Golfplatz eine Stelle ausgebessert werden muss, dient es den Greenkeepern zur sofortigen Behebung von Schäden. Sie stechen dort Soden in der benötigten Größe aus und ersetzen die beschädigte Stelle eins zu eins. „Auf diese Weise kann das Grün anschließend direkt wieder bespielt werden“, erläutert Supervisor Dieter Kückens. „Ein erheblicher Vorteil gegenüber einer Ausbesserung mit Sand und Nachsaat, die im wahrsten Sinne von Natur aus länger dauert.“ In Kombination mit den Vorteilen, dass Ersatzsoden nie mehr zugekauft werden müssen, diese in der Qualität sowie Beschaffenheit nahezu identisch mit den übrigen Grüns auf der Golfanlage sind und das Sodengrün nebenher mitgepflegt wird, sind das gute Argumente für den Bau eines Sodengrüns.

Golf-Fakten und Corona-Webinar

SAG veröffentlicht zum 2. Mal die Studie „Golfmarkt Deutschland“

 

150 Seiten pickepackevoll mit Zahlen, Fakten, Informationen: Die Sommerfeld AG hat zum zweiten Mal den Bericht „Golfmarkt Deutschland“ herausgegeben. Der Autor Dr. Falk Billion hat darin unter anderem das Älterwerden der Anlagen des Landes untersucht: Von den 722 Golfanlagen, die es Anfang 2020 in Deutschland gab, wurden 463 – und damit satte 64 Prozent – bereits vor 1995 gegründet und sind damit mindestens ein Vierteljahrhundert alt. „Das Thema der Erneuerung von Golfanlagen ist also von großer Bedeutung, sowohl in Bezug auf das Produkt als auch auf das Management der Betriebe“, so Billion.

Der Bericht des Sachverständigen wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal von der Sommerfeld AG publiziert. Angesichts des großen Interesses war schnell der Plan geschmiedet, die Inhalte auszubauen. Geplant, getan: „Auf Basis einer neuen Kooperation mit dem IST-Studieninstitut bietet die nun erschienene 2020er-Ausgabe 54 zusätzlichen Seiten zu Marketing-Basics, die in der heutigen Zeit enorm wichtig für den Großteil der Golfanlagen sein kann“, erläutert Marcel Schumacher vom IST Studieninstitut.

Ebenfalls ein wichtiges Thema in Clubs quer durch die Republik ist aktuell leider: Corona. Da der Bericht bereits durch die Druckmaschinen lief, als das Ausmaß der Pandemie erst sichtbar wurde, kommt das Virus zwar nicht schwarz auf weiß vor – dafür haben Billion und die SAG in Windeseile ein Webinar konzipiert. Es fand vor etwa 150 Teilnehmern ebenfalls in Kooperation mit dem IST statt und gab viele Antworten auf wirtschaftliche sowie rechtliche Fragen rund um den Corona-Ausbruch und die damit verbundenen Folgen. Sowohl den Bericht „Golfmarkt Deutschland 2020“ als auch einen Mitschnitt des Seminars stellt die Sommerfeld AG allen Interessierten zur Verfügung. Erhältlich unter www.sommerfeld.de/golfmarktdeutschland.