Ein Dank an die Kollegen

Im Golfclub am Meer in Bad Zwischenahn hat im Rahmen der LET-Access-Series vom 24. bis 28. September ein international besetztes Damenturnier stattgefunden. Zu der Serie, über die sich junge Nachwuchsspielerinnen aus der ganzen Welt für die Ladies European Tour qualifizieren können, gehören 20 Turniere. Nur ein einziges davon wurde in Deutschland ausgetragen.

Wir freuen uns sehr, dass wir als Pflegepartner der Golfanlage in Bad Zwischenahn zum Erfolg dieses besonderen Events beitragen durften. Das Feedback der Organisatoren und Zuschauer war absolut positiv.

Ein solches Turnier bedeutet für alle Beteiligten sehr viel Aufwand und Vorbereitung mit einer langen Vorlaufzeit. Unsere Kollegen vor Ort, aus der Zentrale in Friedrichsfehn und dort insbesondere die Werkstatt haben die Herausforderung angenommen und keine Mühen gescheut, um auch noch das letzte „Quäntchen“ herauszuholen. Unser Team-Spirit hat sich bei diesem Event deutlich gezeigt, wir bedanken uns von ganzem Herzen für den tagtäglichen Einsatz aller Mitarbeiter!

Einen kleinen Einblick in die Arbeiten gibt es im nachfolgenden Video.

Ruegenwalder Muehle Ladies Open 2019

Weitere Informationen zum Turnier gibt es über den folgenden Link: ladiesopen-badzwischenahn.de

Das dynamische Duo

Zweiter Serienteil führt in die Personalabteilung

Per-so-nal-ab-tei-lung: Zugegeben, diese sechs Silben klingen nicht direkt nach Rock`n´Roll. Aber wer auch nur einen Tag lang erlebt, welche Arbeit rund um die Belegschaft der Sommerfeld AG geleistet wird, merkt schnell: Hier ist ein dynamisches Duo am Werk, das Tag für Tag einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leistet. Herzlich willkommen in den Büros von Heike Wendeln und Henning Neuhaus.

Letzterer spricht gerade am Telefon mit einem potenziellen neuen Mitarbeiter. Locker erzählt er, was für einen Wechsel zu Sommerfeld spricht. Zum Beispiel die Sommerfeld-Akademie, ein selbstgeschaffenes Ausbildungsprogramm mit internen und externen Fortbildungen sowie hohen Qualitätsstandards. Es ermöglicht auch Quereinsteigern, ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechend voranzukommen – bis hin zum Greenkeeping-Kurs an den DEULEN samt Fachagrarwirt-Abschluss. „Wir helfen, wo wir können und stehen keinem beim Weg nach oben im Weg“, spricht Neuhaus lächelnd in den Hörer.

Der 54-Jährige kümmert sich seit 2016 um die Personalakquise. „Die Zeiten, in denen sich Unternehmen ihre Angestellten aussuchen können, sind ja längst vorbei“, sagt er, „doch wir haben gute Argumente.“ Wie die erwähnten Möglichkeiten zur Entwicklung. Wie den Erfolg des Unternehmens. Oder wie die Sommerfeld-Rente, eine firmeninterne Vorsorge, die Neuhaus gerade dem Kandidaten erläutert: „Für jeden fürs Alter zurückgelegten Euro legt Sommerfeld etwas obendrauf.“
Derweil ist bei Heike Wendeln Endspurt angesagt: Es ist Donnerstag, am Abend müssen die Einsatzpläne für die nächste Woche stehen. „Zwar gibt es feste Teams vor Ort“, erläutert sie, „aber aufgrund von Urlaub, Krankheit oder Zusatzaufgaben haben wir sogenannte Springer im Einsatz, die mal hier, mal dort unterstützen.“ Viel Organisationsarbeit bei mehr als 50 Pflegeanlagen. Heike Wendeln ist seit drei Dekaden im Unternehmen und kann sich noch an Zeiten erinnern, als die Einsatzplanung kein großes Thema war. „Wenn die Headgreenkeeper zusätzliche Kräfte brauchten, haben sie selbst kurz herumtelefoniert.“ Doch mit steigender Zahl der Anlagen und Mitarbeiter (mehr als 300) wurde der Bereich professionalisiert. Aus Anrufen wurde eine Excel-Tabelle. Aus der Excel-Tabelle wurde eine Personalmanagement-Software, die die SAG speziell für ihre Bedürfnisse programmieren ließ.

Wendel zeigt auf ihren PC, zu sehen sind zig Namen, Zahlen, Orte. „Am Donnerstagabend ist hier feinsäuberlich aufgeführt, welcher Springer wann auf welcher Anlage eingeplant ist, mit welchem Wagen er dort hinkommt, wo er untergebracht ist, ob er eine Unterkunft mit Frühstück benötigt und welche Aufgaben er übernimmt.“ Per Knopfdruck gehen die Infos automatisch als E-Mail an alle Springer, Pflegekräfte und Headgreenkeeper, so dass jeder Mitarbeiter genau weiß, was ihn in der darauffolgenden Woche erwartet.

Henning Neuhaus hat unterdessen sein Telefonat beendet. Sollte der Kandidat bei Sommerfeld anfangen, wird er wahrscheinlich noch häufiger mit ihm telefonieren. „Als erste Person, mit der die neuen Kollegen hier Kontakt haben, melden sie sich auch später gerne bei mir, wenn es Fragen zu klären gibt.“ Neuhaus freut sich über jeden Anruf. Gegenseitige Hilfe und enges Miteinander, Duz-Kultur bis hin zum Chef, Bergfest und Weihnachtsfeier, zu denen das Unternehmen Mitarbeiter aus dem ganzen Land nach Friedrichsfehn einlädt: „All das trägt dazu bei, hier bei Sommerfeld in familiärer Atmosphäre arbeiten zu können“, sagt Neuhaus und schaut zu Heike Wendeln. „Oder?“ Seine Kollegin reckt einen Daumen nach oben: „Ist so.“ Dann vertieft sich das dynamische Duo wieder in seine Aufgaben – und beweist durch Einsatz, Leidenschaft und Spaß: Die Personalabteilung eines Unternehmens kann durchaus rocken.

Rechnung geht auf

Interview mit Phil Stolle, Geschäftsführer der Ammerland Golf-Resort Bad Zwischenahn GmbH & Co. KG

Herr Stolle, braun ist wohl eher nicht Ihre Lieblingsfarbe?
Nein, und nach dem Sommer 2018 mit all den braunen Stellen schon gar nicht. Mangelnder Niederschlag und Hitze haben den Fairways enorm zugesetzt. Als die Temperaturen bereits im Frühling wieder rasant geklettert sind, haben wir daher spontan entschieden, mit Sommerfeld eine komplett neue Fairway-Beregnung zu realisieren.

Zeigen sich bereits Erfolge?
Ja, aus Braun wird Grün. Und vor allem können wir uns nachhaltig daran machen, die geschädigten Flächen auf den Fairways auszubessern. Nächste oder spätestens übernächste Saison wird sich der volle Erfolg dieser Maßnahme zeigen.

Haben die Mitglieder den langfristigen Nutzen gesehen oder gab es Kritik?
Zum einen ging das von Sommerfeld angewandte bodenschonende Einpflug-Verfahren zügig. Sieben Wochen für das Aufschlitzen des Bodens samt der Verlegung von Rohren und Kabeln in 60 Zentimetern Tiefe und das Anwalzen bzw. Verschließen auf allen 18 Bahnen – das passt. Zumal im Schnitt baubedingt nur ein oder zwei Bahnen zeitgleich nicht bespielbar waren. Zum anderen haben wir tagesaktuell informiert, wann wo welche Beeinträchtigung herrscht. Beides hat dazu beigetragen, dass unsere Mitglieder verständnisvoll reagiert haben. Und langfristig geht die Kosten-
Nutzen-Rechnung ohnehin auf.

Und ab jetzt können Sie mit der neuen Fairway-Beregnung punkten.
Ganz genau. Es ist eben sowohl spieltechnisch als auch optisch etwas anderes, ob ein Golfer auf einer teils extrem vertrockneten oder eben einer sattgrünen Bahn spielt. Dieses neue Plus wird auf jeden Fall ein wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Golfanlagen sein.

In der Zeit

Spielfeld in 9 Wochen saniert

Termine sind Termine, da macht der Deutsche Fußball-Bund ungern Ausnahmen. Das hieß für die Sommerfeld AG: Neun Wochen mussten reichen, um das Feld im Marschwegstadion zu sanieren, damit der dort beheimatete VfB Oldenburg am 1. Regionalliga-Spieltag gegen St. Pauli II antreten konnte. Nötig geworden war die Maßnahme aufgrund von Setzungen im Baugrund, erschwert wurde sie durch Müll im Baukörper (das Spielfeld wurde auf einer alten Mülldeponie erbaut). Das SAG-Team um Bauleiter Karl Tammen ließ sich davon nicht beirren: Es bewegte 5.700 Kubikmeter Erde (2.700 raus, 3.000 rein), verlegte Rollrasen, verbesserte die Entwässerung. Lohn der – eiligen – Arbeitsmühen: Inkl. zweiwöchiger Fertigstellungspflege wurde das Projekt fristgerecht beendet, so dass der Ball am 1. Spieltag im Stadion rollen konnte. Doppelter Grund zur Freude für Oldenburg: Der VfB gewann 1:0.

Lieber vorbeugen als nacharbeiten

Fairway-Beregnung in Klimawandel-Zeiten sinnvoller denn je

Sattes Grün beim Abschlag, sattes Grün beim Putten, aber dazwischen? Ähneln viele Golfanlagen immer mehr einer braunen Wüste. Und Besserung ist nicht in Sicht, im Gegenteil: Klima-Experten prognostizieren weltweit starke Veränderungen bei den Temperaturen, den globalen Niederschlagsmustern und den natürlichen Schwankungen im Klimasystem.

„Diese Veränderungen durch den Klimawandel sind schon heute auf einem Großteil der Fairways spürbar, da es hier an flächendeckenden Beregnungsanlagen fehlt oder vorhandene Anlagen 15, 20 Jahre alt und nicht mehr leistungsstark genug sind“, erläutert Sven Wenzel, Beregnungsexperte der Sommerfeld AG. Lang anhaltende Hitze und fehlender Niederschlag trocknen den Rasen und den Boden stark aus. Die Folgen reichen von Trockenstellen über das Absterben hochwertiger Rasensorten bis zu Rissen in der Grasnarbe. Wildkräuter schleichen sich ein, zusätzliche Man-Power und aufwändige Ausbesserungsarbeiten werden nötig, um der Lage wieder Herr zu werden.

Die Alternative zu der kostenintensiven Bekämpfung der Vorzeichen oder konkreten Auswirkungen ist eine Investition in die Vorbeugung. Stichwort: Fairway-Beregnung. Immer mehr Golfanlagen – wie jüngst die Ammerland Golf-Resort in Bad Zwischenahn (s. Interview auf S. 2) – erkennen die Vorzüge einer solchen Anlage. Die SAG prüft vor einer Optimierung oder einer Installation die Wasserverfügbarkeit und wählt geeignete Pumpen, Regner und Steuerungselemente aus. „Unter Berücksichtigung dieser Aspekte erstellen wir ein passendes Konzept samt Kosten-Nutzen-Analyse“, so Sven Wenzel. Im Ergebnis zeige sich stets, dass die Fairway-Beregnung nicht nur langfristig beste Spielbedingungen verspricht – sondern auch die Kostenkontrolle erhöht und Ausgaben drastisch reduziert. Wenzels Fazit: „Vorbeugen statt nacharbeiten ist in diesem Fall mit Sicherheit sehr gute Idee.“

Neue Homepage

Mehrwert für die User

Die Sommerfeld AG hat ihr Online-Zuhause renoviert. Die www.sommerfeld.de kommt seit einigen Tagen in frischem Gewand daher – mit neuem Design, neuen Inhalten, neuer Struktur, neuen Mehrwerten für die User. „Unsere Website hat lange ihren Dienst geleistet“, sagt Projektleiter Frank Lentschig. „Doch jetzt war es an der Zeit für einen Relaunch, um die Evolution des Unternehmens im vergangenen Jahrzehnt auch online zu zeigen.“

Ein Hauptziel der neuen Homepage ist es, die Tätigkeitsfelder der SAG in der Tiefe vorzustellen: von der Expertise im Greenkeeping über Golfplatzbau, Renovation und Beregnung bis zu Ausbildung und Karriere. Darüber hinaus finden die User den Bericht „Golfmarkt Deutschland 2019“, den die SAG mit dem Sachverständigen Dr. Falk Billion herausgebracht hat. „Dieser Report kann für viele Clubs eine Hilfe sein, um ihre Anlage erfolgreich zu führen“, zeigt sich Lentschig zufrieden darüber, den Usern auf diese Weise online einen Mehrwert anzubieten, der über das eigentliche SAG-Leistungsportfolio hinausgeht.

Neue Grüns

SAG optimiert Platz des Golf Club Ulm e. V.

Diverse Bauarbeiten mitten in der Saison? Da muss es schnell gehen. Daher ist der Zeitplan für umfangreiche Baumaßnahmen im Golf Club Ulm e. V. äußerst ambitioniert: In ein paar Wochen sollen zwei Grüns und ein Übungsgrün sowie neun Abschläge und ein Grünumfeld inklusive Wegen neu angelegt, 22 Bunker saniert beziehungsweise umgestaltet und ein Grün zurückgebaut werden. Um all diese Aufgaben in kurzer Zeit zu meistern, stimmt sich die SAG eng mit Architekt Dr. Hendrik Hilgert (INFINITE VARIETY GOLF Deutschland) ab und strukturiert die Aufgaben exakt durch. Seit Juli wird jeder einzelne Ärmel hochgekrempelt, damit das Projekt fristgerecht Ende September fertiggestellt werden kann. 12 Wochen Bauarbeiten für einen langfristig optimierten Platz – damit können die Ulmer Golfer bestens leben.

Erfolgreich an der Karriere geschraubt

Lars Hinrichs leitet die SAG-Werkstatt

Jungs wie Lars Hinrichs gab es im Jahr 2010 sicher viele: 16 Jahre alt, Schule fertig – und richtig Bock, an allem Motorisierten herumzuschrauben. Doch kaum einem von ihnen dürfte seitdem gelungen sein, was die 2019-Version von Lars Hinrichs bereits geschafft hat: Ausbildung mit Auszeichnung? Check. Meister? Check. Werkstattleiter bei einem florierenden Unternehmen mit viel Verantwortung und 25 Mitarbeitern im eigenen Team? Check, check und check.

„Diesen Berufsweg hätte ich mir damals nicht träumen lassen“, sagt der 25-Jährige, wenn er an den Start seiner Ausbildung zum Land- und Baumaschinen-Mechaniker denkt. Damals freute er sich einfach, bei der Sommerfeld AG aus seinem Schrauber-Hobby seinen Beruf machen zu können. Doch nach und nach erhielt er Aufgaben, die andere im 2. oder 3. Lehrjahr nicht bekommen: Maschinen umbauen, Motoren zerlegen und wieder zusammensetzen, alleine zu SAG-Pflegeanlagen fahren, um dort Gerät zu reparieren. „Bei Sommerfeld herrscht eine motivierende Unternehmenskultur. Nimmt man die als junger Mitarbeiter an, kann man sich sehr schnell weiterentwickeln“, befindet Hinrichs.

Bei ihm klappte das in der Tat sehr gut: Bereits ein halbes Jahr vor dem eigentlichen Ausbildungsende legte er seine Prüfung ab, bestand mit Auszeichnung (Note: 1,2) und bekam ein Stipendium vom Staat für eine Meisterausbildung. Da auch die Sommerfeld AG moralisch und finanziell unterstützte, machte Hinrichs nach seiner Gesellenzeit direkt den Landmaschinen-Meister –
und war im Oktober 2016 mit nur 23 Jahren eine bestens ausgebildete Fachkraft, die sich ihren Job aussuchen konnte.

Hinrichs dachte aber nie daran, der SAG den
Rücken zu kehren, sondern nahm im Frühling 2018 gleich die nächste Herausforderung an: Leiter der Sommerfeld-Werkstatt. Ob Hydraulik, Elektrik oder Antrieb, ob normaler Mäher oder Spezialmaschine: Hinrichs und sein Team kümmern sich um den einwandfreien Zustand von über 4.000 Maschinen, die überall in der Republik zum Einsatz kommen. Mängel prüfen, Ersatzteile beschaffen, Kontakt zu den Teams vor Ort aufnehmen, Reparaturen zeit- und budgetgerecht finalisieren: An Arbeit mangelt es der Werkstatt nie. Zumal sie sich auch auf die Fahnen geschrieben hat, Maschinen selbst zu entwickeln – zum Beispiel die Tiefenlockerer GLK 90 oder LWT 40.

Bei allen To-dos nimmt der immer noch junge Werkstattleiter nicht für sich in Anspruch, stets das letzte Wort haben zu müssen. „Ich kann noch nicht die Erfahrung haben wie jemand, der 20 oder 30 Jahre im Berufsleben steht“, sagt er. Wenn die Kollegen Wissen weitergeben, hört er daher gerne zu. Gleichzeitig ist er bei aller administrativer Verantwortung immer gerne dabei, knifflige Probleme bei Reparaturen zu erkennen, zu verstehen und zu beheben (was übrigens auch im Privatleben im Umgang mit seiner Ducati Panigale 1199 S gilt). Denn bei aller persönlicher Weiterentwicklung zwischen 2010 und 2019: Im Herzen ist und bleibt Lars Hinrichs ein passionierter Schrauber – nur eben einer, der mit Einsatz, Leidenschaft und Fähigkeiten dabei auch erfolgreich an seiner Karriere geschraubt hat.

Esther Henseleit LET

LET Order of Merit: Position 2
World Ranking: Position 170
Turnierteilnahmen: 15
Davon Top Ten: 9
Schläge pro Runde ø: 71,11
Drive-Genauigkeit ø: 68,31 %
Drive-Länge ø: 251,46 Meter
Putts pro Runde ø: 30,97

Seit dem 1.1.2019 / Stand 05.09.2019