Esther Henseleit übertrifft alle Erwartungen

Die 20-jährige Profi-Golferin spielt ganz oben mit!

Esther Henseleit befindet sich gerade mal im 6. Monat ihrer Profi-Karriere und überzeugt mit einem überraschend starken Saisonverlauf.

Ende 2018 qualifizierte sie sich über die Qualifying School für die Ladies European Tour, wo sie bis heute in 9 gespielten Turnieren 7 Top-Ten-Platzierungen erreichte. Damit rangiert sie in der Order of Merit auf Rang 3 und gilt bereits jetzt als klare Favoritin für den Titel „Rookie of the Year“, der an die beste „Newcomerin“ der Turniersaison vergeben wird.

In der ersten Runde der U.S. Womens`s Open 2019 in Charleston USA spielte Sie sich am vergangenen Wochenende bis auf Rang 2 vor und schaffte am Ende nicht nur den Cut, sie belegte nach vier gespielten Runden von insgesamt 176 Teilnehmerinnen einen guten 30. Rang. Die U.S. Women`s Open ist eines von vier Majors mit einem extrem starken Teilnehmerfeld und mit einem Gesamtpreisgeld von 5,5 Mio. Dollar. Damit hat sie sich von der Weltranglistenposition 236 auf 194 verbessert.

An diesem bedeutenden Turnier nahmen noch drei weitere deutsche Golferinnen teil. Carolin Masson (Profi seit 2009), die sich den 30. Rang mit Esther teilt sowie Sandra Gal (Profi seit 2008) und Leonie Harm (Amateurin), die beide den Cut nach zwei Runden leider nicht schafften. Sie unterstützen jedoch Ihre im Turnier verbliebenen „Kolleginnen“ zusammen mit dem Bundestrainer Stephan Morales, der im Auftrag des Deutschen Golfverbands mit vor Ort war.

Caddy von Esther war ihr ehemaliger Teamkollege Alexander Lautenschläger aus ihrem ersten Heimatverein, dem Golfclub am Meer. Alexander lebt seit einigen Jahren in den USA und hat selbst ein Handicap von -0,5. Auf dem Foto mit Alexander und Stephan Morales trägt Esther den Hamburger Golf-Club auf ihrer linken Brust, mit dessen Mannschaft sie in diesem Jahr in der Deutschen Golf Liga im Einsatz ist und der sie weiterhin tatkräftig unterstützt.

In den kommenden Monaten kann man auf viele weitere Turnierrunden von Esther gespannt sein. Am kommenden Wochenende nimmt Sie an den GolfSixes teil, einer relativ neuen und innovativen Turnierform, bei der an zwei Tagen auf nur sechs Spielbahnen erst im Match Play Modus und dann im Greensome-Format die Meister ermittelt werden. Sky überträgt dieses einzigartige Format in HD und mit Live-Kommentaren. Zu gewinnen gibt es insgesamt 1 Mio. Euro Preisgeld.

Außerdem plant Esther dieses Jahr Ihre Teilnahme an der Skafto Open in Schweden, an der Ladies European Thailand Championship, der Ribeira Sacra Patrimonio de la Humanidad International Ladies Open, an der AIG Women`s British Open, den Aberdeen Standard Investments Ladies Scottish Open und an einigen weiteren LET-Turnieren.

Mit ganz viel Glück schafft es Esther sogar in das Solheim Cup-Team Europe aufgenommen zu werden, das sich vom 13. bis 15. September 2019 in Schottland in dem interkontinentalen Wettbewerb mit dem USA-Team messen will. Der Solheim Cup ist das Pendant zum männlichen Ryder Cup.

Wir wünschen allen Golfbegeisterten noch viele spannende Golfmomente, viele der Events werden auch über den Streaming-Dienst GOLFTV übertragen.

Auf dem Weg nach oben!

Sommerfeld AG sponsert Esther Henseleit

Gleich mehrfach brach zuletzt bei der Sommerfeld AG großer Jubel aus. Etwa wegen erfolgreich abgeschlossener Projekte? Oder neuer Großaufträge? Nein, in diesem Fall ausnahmsweise nicht – stattdessen sorgten Ergebnislisten der „Ladies European Tour“ (LET) für gute Laune in Friedrichsfehn. Denn darauf sehr weit oben stand jeweils der Name einer jungen Dame, zu der das Sommerfeld-Team ein besonderes Verhältnis hat: Esther Henseleit.

Die 20-Jährige zählt zu den größten Talenten, die Golf-Deutschland zu bieten hat. Ihre ersten Schläge führte sie 2007 im Golfclub am Meer in Bad Zwischenahn aus, einer Sommerfeld-
gepflegten Anlage. Schnell stellten sich Erfolge ein: 2010 wurde Henseleit Niedersächsische Landesmeisterin, 2012, 2014 und 2016 Deutsche Meisterin in ihrer jeweiligen Altersklasse, 2018 erneut Deutsche Meisterin sowie Vize-Europameisterin und vor allem die einzige Amateurspielerin des Landes, die sich für die LET qualifizierte – mit einem starken Handicap von +7,1. „Esther hat eine außergewöhnliche Entwicklung genommen, die wir nicht nur aufmerksam verfolgt haben, sondern auch sehr bewundern“, sagt Frank Sommerfeld, Vorstandsvorsitzender der Sommerfeld AG.

Als Frank Sommerfeld und die gebürtige Varelerin Ende 2018 über die anstehende Profi-Karriere ins Gespräch kamen, stand für ihn schnell fest: „Wenn wir helfen können, dieses Talent zu fördern, werden wir es tun.“ Gesagt, getan: Seit Anfang 2019 unterstützt die Sommerfeld AG Esther Henseleit für mindestens drei Jahre als Sponsor. „Wir hoffen, mit unserem finanziellen und ideellen Engagement einen Beitrag zu etwas Besonderem leisten zu können“, sagt Frank Sommerfeld zur Begleitung Henseleits auf ihrem ambitionierten Weg. Und auch die junge Golferin freut sich sehr über die wertvolle Partnerschaft: „Besonders in der Startphase ist es unglaublich wichtig, einen Partner zu haben, der einen in allen Bereichen unterstützt. Dadurch wird mir der Rücken freigehalten – und ich kann mich voll und ganz auf den Sport konzentrieren.“

Wie gut das klappt, zeigte sich direkt bei ihrem allerersten LET-Turnier, den Australian Ladies Classic Bonville. Dort feierte sie ein überaus gelungenes Debüt und mit Platz 9 direkt ihre erste Top-Ten-Platzierung. In diesem Stil ging es weiter: Beim Canberra Classic stand sie am Ende auf Rang 8, bei den Women’s NSW Open wurde sie 26., und bei den Investec SA Women‘s Open in Kapstadt Mitte März stand sie schließlich sogar als Dritte auf dem Podium. „Nur zwei Schläge fehlten dort zum ersten Sieg – und das beim vierten Profi-Turnier ihrer Karriere. Unglaublich“, zeigt sich Frank Sommerfeld beeindruckt.

Esther Henseleit macht derweil nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz eine gute Figur:
Ob bei Interviews auf Englisch (mit Sommerfeld-Cap) auf YouTube oder ihrer Wahl von
„außergolfischen“ Aktivitäten: Vor wenigen Tagen begann die 20-Jährige ein Fernstudium im Bereich Sportmanagement. Auch das nötigt dem Sommerfeld-Team Respekt ab – und Frank Sommerfeld formuliert stellvertretend für seine Mitarbeiter: „Wir sind überzeugt, dass Esthers Begabung, Bodenständigkeit und Begeisterung das Image des Golfsports nicht nur bei jungen Menschen in Deutschland positiv beeinflussen wird.“ Wie viele weitere Erfolge auf diesem Weg noch bejubelt werden dürfen, wird die Zukunft zeigen – der Start ist aber definitiv geglückt.

Zum Interview mit Esther Henseleit

Bye-bye, Maulwurf!

Der Einbau von Sperrgittern funktioniert in einem Arbeitsgang

Die lustige Nase, die großen Pranken: Die schwarzen, halbblinden Tierchen sind durchaus possierlich. Aber auf einer Sportanlage? Nein, da möchte kein Platzpfleger der Welt auch nur einen einzigen Maulwurf sehen! Glücklicherweise muss das auch nicht sein – Maulwurfsperrgittern sei Dank.

Die Probleme, die die kleinen Gesellen (ebenso wie etwa Wühlmäuse) mit sich bringen, liegen auf der Hand: Sie sorgen mit ihrer Buddelfreude für Unebenheiten auf dem Platz. Das bedeutet nicht nur optische Beeinträchtigungen, sondern behindert auch beim Spiel. Zudem sorgt es nicht für gute Laune, wenn Aktive auf Maulwurfshügeln reihenweise umknicken. Und auch eingefallene bzw. abgesackte Gänge können eine Gefahr darstellen, die langfristig nicht ohne manuelle Bearbeitung gebannt werden kann.

Da die Maulwürfe unter Schutz stehen und nur mit einer Sondergenehmigung eingedämmt werden können, bietet die Sommerfeld AG eine tierfreundliche Lösung, nämlich den Einbau eines Maulwurfsperrgitters, an: Den Tieren passiert nichts und sie bleiben der Sportanlage fern. Nach dem Auftrennen der Grasnarbe durch Vorschneidemesser, wird das Gitter (Sommerfeld verwendet hier das sogenannte Polynet®) bis zu einer Tiefe von 55 Zentimetern eingezogen und der Boden anschließend angewalzt. Das alles geschieht in einem Arbeitsgang, Nacharbeiten sind nicht nötig. Und die Maulwürfe? Können weiter in aller Seelenruhe possierlich sein und buddeln – dann aber eben außerhalb der geschützten Flächen.

Dem Boden etwas Luft verschaffen

Aerifizieren sichert langfristig die Qualität einer Golfanlage

Die Temperaturen sind ideal, die Sonne lacht, das Grün sieht optimal aus – und genau jetzt kommen die Greenkeeper mit ihren Maschinen zum Aerifizieren und „zerstören“ die Rasenflächen? Quer durch die Republik schütteln Hobby-Golfer darüber gerne mal den Kopf. „Was soll das denn bitte?“, murmeln sie. Eine Frage, auf die Sommerfeld-Supervisor Dieter Kückens eine klare Antwort gibt: „Das Aerifizieren ist eine wichtige Maßnahme, um die Qualität der Spielflächen langfristig sicherzustellen.“

Im Gegensatz zum Vertikutieren, das der Entfernung von abgestorbenen Gräsern sowie Filz aus der Grasnarbe dient, werden beim Aerifizieren mit mehreren hundert Einstichen pro Quadratmeter Verdichtungen aufgebrochen und so die Bodenschichten tiefgründig belüftet. Das geschieht entweder mittels Vollspoons (Vollmeißeln) oder durch Hohlspoons (Hohlmeißeln), bei deren Einsatz zusätzlich Filz und für die Rasenwurzeln wachstumshemmende Schichten (z. B. Black Layer) im Oberboden entfernt werden.

Sinn und Zweck dieser Maßnahme erschließt sich bei einem eingehenden Blick auf den Boden. Er besteht zum einen aus festen mineralischen und organischen Bestandteilen, zum anderen beinhaltet er einen Anteil aus wasser- und luftführenden Bodenporen. „Diese beiden Komponenten müssen dauerhaft in einem richtigen Verhältnis stehen“, erklärt Experte Kückens. Genau das gelingt durchs Aerifizieren. „Es stellt somit eine ausreichende Luftzirkulation und Entwässerung sicher, so dass Kohlendioxyd aus dem Boden entweichen und Sauerstoff besser an die Wurzeln der Gräser gelangen kann.“

Und warum muss diese Maßnahmen auch bei optimalen Spielbedingungen geschehen? „Salopp gesagt, weil sich der Boden nicht nach dem Spielplan richtet“, so Kückens. Stattdessen verdichte er sich immer dann, wenn eine starke Belastung herrsche. Jedoch werden die Pflegefenster für diese Maßnahmen mit den Clubs am Ende einer Golfsaison für die kommende Spielzeit abgestimmt, damit sich die Golfer rechtzeitig darauf einstellen können. Dass dennoch über das Aerifizieren manchmal gemurrt werde, ist für Dieter Kückens verständlich. „Aber noch größer wäre der Ärger sicher, wenn ein nicht ausreichend belüftetes Grün komplett unbespielbar wird und mit hohem Geld- und Zeit-Aufwand restauriert werden muss.“

„Golf wird nie langweilig“

Interview mit Esther Henseleit

Esther, wenn es aktuell um Deutschlands größte Golf-Talente geht, fällt stets dein Name. Schöne Sache, oder?
Zunächst einmal würde ich mich niemals so bezeichnen. Aber ja, die Ergebnisse in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass ich wohl zur deutschen Spitze gehöre. Das zeigt mir, dass ich bisher gut gearbeitet habe, um mein Spiel auf den heutigen Stand zu bringen.

Vermutlich fällt es dir schwer, aber würdest du einmal deine Stärken beschreiben?
Ich glaube, meine Stärken sind meine Beständigkeit im Training über die letzten Jahre sowie meine guten Nerven in Drucksituationen. Und auf dem Platz sind es meistens meine An-
näherungsschläge aufs Grün, die den Unterschied ausmachen. Aber ich sehe auch noch sehr viel Raum für Verbesserungen und hoffe, mich stetig weiterzuentwickeln. Unter anderem arbeite ich seit einigen Monaten intensiv daran, mein Putten zu verbessern.

Woher nimmst du die Motivation?
Ich spiele jetzt seit etwa elf Jahren Golf – und in dieser Zeit gab es noch keinen Moment auf dem Platz, an dem ich mich gefragt hätte, was ich hier eigentlich mache. In einem Wettkampf hat man nie zweimal den gleichen Schlag, sondern muss sich immer wieder neue Lösungen einfallen lassen. Die dafür nötige Kreativität gefällt mir und sorgt dafür, dass Golf niemals langweilig wird.

Beste Voraussetzungen für weitere Top-Ergebnisse – wo siehst du dich denn in fünf Jahren?
Zunächst ist es mein Ziel, dieses Jahr eine Spielberechtigung für die USA zu erspielen, dafür brauche ich weiterhin gute Ergebnisse. Wenn ich mich verbessere und mein Potenzial ausschöpfe, möchte ich beim Solheim Cup teilnehmen und in fünf Jahren bei Olympia. Das wäre ein Traum.

Achtung, Finger weg!

Giftiger Riesen-Bärenklau kann zu Verbrennungen führen

Unbestritten hat er durchaus attraktive Blüten – doch leider tarnt er damit nur seine ziemlich gefährliche Wirkung: Der giftige Riesen-Bärenklau kann schon bei kleinen Berührungen zu großen Verletzungen führen. Daher sollten alle Greenkeeper des Landes und im Hard-Rough nach Bällen suchende Golfer das Aussehen und die Merkmale dieser Pflanze aus dem Effeff kennen. Schauen wir sie uns also einmal genauer an …

Der Riesen-Bärenklau ist hierzulande nicht heimisch, sondern wurde als Zierpflanze im 19. Jahrhundert aus dem Kaukasus in Deutschland eingeführt. Aufgrund einer vergleichsweise schnellen Samenproduktion fiel es ihm leicht, sich hier zu verbreiten. Gefährlich ist sein Saft, der phototoxische Furancumarine enthält. Bei Hautkontakt, im schlechtesten Fall noch unter Sonneneinstrahlung, ruft er leichte bis schwere Verbrennungen hervor. Einher gehen sie mit Schwellungen sowie der Bildung und Ablösung von Brandblasen.

Immerhin: Das geschulte Auge kann den Riesen-Bärenklau schnell erkennen. Erstens wächst er innerhalb weniger Wochen auf eine Höhe von drei bis vier Metern. Zweitens sind im unteren Teil des Stamms viele dunkelrote Flecken zu erkennen, drittens sind die Stängel auffällig behaart. Greenkeeper sollten die Pflanze nur mit Schutzkleidung und Schutzbrille entfernen. Damit das effektiv passiert, muss mindestens zehn Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche die Wurzel durchgestochen und ausgehoben werden. Die verbleibenden Wurzeln verrotten dann im Boden – und die Golfanlage ist ein gutes Stück sicherer.

Der Karriere-Weitsprung

Wie Florian Clute zum Bereichsleiter Golfplatzbau wurde

Es gibt Karriereschritte, die sind geplant, überfällig, risikofrei. Und es gibt Karriereschritte wie den von Florian Clute im Jahr 2014: unvorhergesehen, überraschend und ja, durchaus auch etwas riskant. Vier Jahre später lässt sich indes festhalten, dass sich das Risiko ausgezahlt hat, denn Clute ist heute mit gerade einmal 29 Jahren Bereichsleiter Golfplatzbau der Sommerfeld AG. Sein Karriereschritt war also eher ein Karriere-Weitsprung.

Rückblick: Florian Clute begann 2010 bei Sommerfeld, lernte schnell, machte seine Greenkeeper-Ausbildung auf dem Platz des Golfclub Sauerland, bildete sich fort und firmierte bald als Headgreenkeeper. Er organisierte sich und seine Aufgaben so gut, dass er Anfang 2014 sagte: „Eigentlich läuft es hier fast wie von alleine.“ Daraus zog er indes nicht den Schluss, das Arbeitsleben entspannt angehen zu lassen, sondern sagte erst zu sich und dann zu Frank Sommerfeld: „Ich brauche eine neue Herausforderung.“ Die Antwort seines Chefs: „Okay, dann gehst du jetzt in den Golfplatzbau.“

Doch nicht nur das: Clute bekam im Mai 2014 von Sommerfeld direkt das Vertrauen geschenkt, mit damals 25 Jahren die Bauleitung für den Neubau einer 9-Loch-Anlage des Golf Clubs Bürgenstock am Vierwaldstättersee bei Luzern in der Schweiz zu übernehmen. Das Investitionsvolumen betrug mehrere Millionen Schweizer Franken. „Diese Herausforderung war dann doch etwas größer als gedacht“, erinnert sich Clute lachend zurück. Doch er meisterte sie glänzend. Und bekam gleich ein neues Projekt übertragen: die Übernahme einer Baumaßnahme im Golfclub Eppan. Wieder eine Herausforderung, wieder lief alles einwandfrei.

Die guten Erinnerungen an die Zeit in Eppan kamen noch einmal hoch, als er vor der Fußball-WM 2018 in der TV-Berichterstattung Thomas Müller, Mats Hummels und Co. auf der Anlage golfen sah. „Und ich selbst habe auch so eine Klatsche, dass ich mindestens einmal im Jahr zu `meinen´ Anlagen fahren muss, um eine Runde zu spielen“, erzählt er. Hält er diese Tradition aufrecht, darf er künftig regelmäßig nach Donaueschingen reisen. Denn 2015 übernahm Clute als ultimative Herausforderung die Projektleitung beim Bau der 45-Loch-Anlage des Öschberghofs. Und wenn man die Erfolgszahlen der mittlerweile fertigen Anlage kennt, darf man sagen: Auch diese Aufgabe hat er mit Bravour gelöst.

Zurück im Jahr 2019 nennt der 29-jährige Sommerfeld-Bereichsleiter als Gründe für die rasante Laufbahn in den vergangenen Jahren: „Immer neugierig bleiben und weiterlernen, das Know-how erfahrener Kollegen aufsaugen und mit eigenen Ideen und Impulsen vermischen.“ Wenn man das Ganze dann noch mit hohem Engagement und großer Leidenschaft für die Arbeit versieht, die Frank Sommerfeld seinem Mitarbeiter attestiert – tja, dann klappt es auch mit dem unvorhergesehenen Karriere-Weitsprung.

67

So viele Schläge – oder besser: so wenige Schläge – benötigte Golf-Ausnahmetalent Esther
Henseleit am Schlusstag der Australian Ladies Classic Bonville. Ihre 67 war, garniert mit einem Eagle und vier Birdies, die beste Runde des Tages. Und das beim allerersten Turnier der 20-Jährigen, die die SAG für drei Jahre unterstützt.

Respekt!